Für bessere Integration: Bücher gehen online

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Interkulturelles Webportal öffentlicher Bibliotheken freigeschaltet

Dass Sprache und Bildung wichtige Grundlagen erfolgreicher Integration sind, ist bekannt. Leider ist das Angebot an fremdsprachigen Büchern oft spärlich. Das neue interkulturelle Webportal öffentlicher Bibliotheken soll Abhilfe schaffen: Es macht seit Anfang Oktober Bibliotheksbestände in mehr als 20 Sprachen zugänglich. Einerseits will das Portal den Bibliothekaren selbst in einem berufsfachlichen Teil Infos und Hilfe für die tägliche Beratung bieten, andererseits erhalten auch die Nutzer über ein Sprachenportal Zugang zu fremdsprachigen Beständen und Online-Wörterbüchern - und das in über 20 Sprachen, darunter auch Arabisch, Chinesisch, Kisuaheli, Tamil oder Thai. Das interkulturelle Portal besitze derzeit noch „offenen Projektcharakter“, so die Verantwortlichen, und könne nur durch die Mitwirkung der Bibliothekare weiter ausgebaut werden. Längerfristiges Ziel sei die Einrichtung einer internationalen Bibliothek.

Die interkulturellen Bestände der Bibliotheken seien, abhängig von den Etats und der Zuwanderung in den jeweiligen Regionen, spürbar erweitert worden, berichtet Boersenblatt.net, der Branchendienst des deutschen Buchhandels. Auch das Fremdsprachensortiment am Buchmarkt erlebe derzeit einen Boom. Verlage erweitern ihre Programme insbesondere mit zweisprachigen Titeln, heißt es beim Börsenblatt.

Trotz Projektcharakter eine äußerst sinnvolle Aktion, die erheblich zur Integration von Migranten beitragen kann. Schließlich wird kaum eine kulturelle Institution in Deutschland so intensiv von Einwanderern genutzt wie die öffentlichen Bibliotheken. Der Service in 20 Sprachen bietet auch den Angehörigen kleinerer Migranten-Gruppen gute Chancen zur Integration – denn dafür ist gerade die Sprache der Schlüssel.

Nähere Infos unter www.interkulturellebibliothek.de

Konferenz: Zwischen Babel und ‘Earth-City’

Barrieren der interkulturellen und internationalen Kommunikation

Die Anmeldung läuft: für die erste Konferenz des Netzwerks Interkulturelle und Internationale Kommunikation unter dem Titel “Zwischen Babel und ‘Earth-City’ (in Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau).

Termin: 30. Oktober – 1. November 2008
Ort: Technische Universität Ilmenau (Thüringen)
Kosten: 45€ (inkl. Pausenversorgung und Mittagessen für beide Tage)
Die Anmeldung ist noch bis 3. Oktober möglich. Hier geht’s zum Anmeldeformular.

Olympia mit menschlichem Antlitz

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Hier ein interessanter Artikel über die freiwilligen Helfer bei den olympischen Spielen in China. Der Autor zeigt auf, wie die Freiwilligen (v.a. Studenten) zur Sebstdarstellung Chinas gegenüber ausländischen Besuchern “gebrieft” werden und damit gleichzeitig auch ein Instrument der politischen “Kontrolle” bzw. “Korrektheit” während der Spiele sind.

Gefunden bei: Berlinonline


2008: Das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs

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Es ist nicht schwer zu erraten, was sich hinter solch einem Jahr verbirgt. Dennoch: Dass die Europäische Union das angelaufene Jahr 2008 zum Jahr des Interkulturellen Dialogs erklärt hat, sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Mit der Aktion will die EU nicht nur Interesse wecken, sie wirbt auch für den aktiven Dialog mit anderen Kulturen. Schließlich will man den europäischen Bürgern das Gefühl vermitteln, dass kulturelle Vielfalt das Leben bereichert.

Hinter diesen etwas breitgetretenen Floskeln verbirgt sich eine Reihe spannender Veranstaltungen. Nur ein Beispiel: Koordiniert vom European Music Office soll eine Internetportal entstehen, auf dem junge europäische Künstler Gelegenheit haben, zusammen Songs zur schreiben. Daraus wird schließlich eine Single veröffentlicht – in mehreren Sprachen, versteht sich! Seminare zur HipHop-Kultur in verschiedenen Ländern sowie das dreitägige Urban Culture Event in Wien runden das Musikprojekt ab. Hier zeigt sich: Das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs hat besonders auch die Jugend in Europa im Visier. Darüber hinaus gibt es internationale Filmprojekte, Ausstellungen, Debatten, ja sogar Seminare zur Methodik der interkulturellen Pädagogik sind geplant. Sieben Projekte laufen länderübergreifend auf europäischer Ebene, darüber hinaus eines in jedem EU-Staat. Als „EU-Botschafter für interkulturellen Dialog“ treten Persönlichkeiten der internationalen Kulturszene auf, darunter beispielsweise der brasilianische Bestsellerautor Paolo Coelho.

Was die Europäer tatsächlich von der kulturellen Vielfalt halten, zeigt das Eurobarometer. Immerhin: Laut den von der Kommission im Dezember veröffentlichten Daten begrüßen drei von vier EU-Bürgern den Dialog mit anderen Kulturen.

Wer mehr über die geplanten Projekte und Ziele erfahren möchte - hier die offizielle Website: www.interculturaldialogue2008.eu.

Vorbildcharakter: Ehrenamtliche Integrationshilfe

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Im südhessischen Erbach (Odenwaldkreis) gibt es ein Integrationsprojekt auf ehrenamtlicher Basis. Dafür werden Deutsche gesucht, die sich eines Zuwanderers annehmen: Neben technischer Unterstützung wie der Begleitung bei Behördengängen soll vor allem auch der Spracherwerb der Migranten gefördert werden. Vereinsleben, Konzertbesuche oder Dorffeste - durch die Kontakte zu Deutschen werden Migranten von Anfang an in das Gemeinschaftsleben des Ortes integriert. Der Grundgedanke des Projekts ist das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund am Heimatort.

Der Nutzen ist keinesfalls einseitig: Die deutschen Helfer haben die Möglichkeit, interessante Bekanntschaften oder sogar Freundschaften mit Menschen aus anderen Kulturen aufzubauen. Zudem trainieren Deutsche, die ansonsten möglicherweise kaum oder gar keinen Kontakt zu Migranten hätten, eine soziale Kernkompetenz - nämlich interkulturelle Sensibilität. Obendrein erhalten die Freiwilligen auf Wunsch eine 40-stündige Grundqualifizierung in den Bereichen Zuwanderung, Integration und interkulturelle Kommunikation sowie zu den Aufgaben und Grenzen eines “Migrationsbegleiters”. Ein Projekt, das durchaus erfolgversprechend klingt und deshalb meiner Meinung nach auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen ist!

“All-you-can-fly” für Studenten

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Hier ein Tipp für alle, die in Europa geblieben sind: Der Billigflieger TUIfly bietet ab dem 14. August ein “All you can fly”-Ticket für Studenten an. Es kostet einmalig 199€ (alle Steuern und Gebühren inklusive) und gilt für beinahe das gesamte Streckennetz der Fluggesellschaft. Im Zeitraum zwischen Mitte August und 31. Oktober könnten also zum Beispiel diejenigen von euch, die ihr Prakitkum schon hinter sich haben oder jemanden Besuchen wollen *grins* kreuz und quer durch Europa fliegen. Einziger Haken: Ihr müsst spontan sein! Denn die Buchung der “All you can fly”-Flüge ist frühestens 48 Stunden vor Abflug möglich - die Verfügbarkeit kann aber schon eine Woche vorher geprüft werden.

Das Ticket bekommt ihr auf der TUIfly-Homepage
Es kann zwischen 14. und 31. August erworben werden.

Viel Spaß beim Reisen!!!