Das Currywurstlebensgefühl
In Berlin eröffnet das erste Currywurstmuseum der Welt
Die Currywurst, ein Stück deutscher Kultur? Darüber lässt sich streiten! Trotzdem wird in Berlin bald das erste Currywurstmuseum der Welt eröffnet.
Der pädagogische Nutzen ist eher fraglich. Es sei denn, man möchte etwas lernen über Imbissbudentypen, den ökologischen Kreislauf der Currywurst-Pappschale oder die regionalen Unterschiede der Wurst (geräuchert, ungeräuchert, mit oder ohne Darm). Ein Soßenstrom führt durchs Museum, pausiert wird auf dem Wurstsofa: Eine echte Erlebnisausstellung eben.
Die Currywurst als gesellschaftliches Phänomen
Den Betreibern geht es vor allem um die Currywurst als gesellschaftliches Phänomen, also etwa die Frage: Welchen Stellenwert hat die Wurst in Deutschland und der Welt. Denn die Currywurst sei mehr als nur ein Lebensmittel: Sie stehe für ein Lebensgefühl – und sei als urbaner Snack Wirtschaftsfaktor und Kultobjekt zugleich.
Wie tief man in die Currywurst-Materie eintaucht, bleibt freilich jedem selbst überlassen. Gut möglich, dass das Museum ein Erfolg wird - sogar Schulklassen haben sich schon angekündigt, um Pommes und Wurst aus Plastik zu bestaunen. Ich kann dazu nur sagen: Wenn schon Currywurst, dann lieber zum reinbeißen!
Mehr Infos gibt’s unter www.currywurstmuseum.de
Olympia mit menschlichem Antlitz
Hier ein interessanter Artikel über die freiwilligen Helfer bei den olympischen Spielen in China. Der Autor zeigt auf, wie die Freiwilligen (v.a. Studenten) zur Sebstdarstellung Chinas gegenüber ausländischen Besuchern “gebrieft” werden und damit gleichzeitig auch ein Instrument der politischen “Kontrolle” bzw. “Korrektheit” während der Spiele sind.
Gefunden bei: Berlinonline
