Sydney

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Dass ich mich schon direkt ab dem ersten Tag in meiner neuen Umgebung heimisch fuehlte, habe ich einer sehr lieben WG im Sydnerer Studentensuburb Glebe zu verdanken. Diese doch sehr alternative WG bestehend aus 7 Mann/Frau nahm mich ohne irgendwelche Vorbehalte auf, ich durfte mich bei einer der weiblichen Mitbewohner im Zimmer einquartieren und bekam einen Haustuerschluessel. Man versuchte mich von Anfang anzu integrieren und so wurde ich direkt zum woechentlichen Einkauf und anschliessend zum Lieblingskoreaner mitgenommen.

Als ich dann nach langer Suche endlich eine neue Bleibe fand, war es auch kein Problem, dass ich weiter 7 Naechte bleiben wuerde. Ein weiteres ungewoehnliches Merkmal an dieser WG war die Tatsache, dass bis auf eine Kiwi (Neuseelaenderin) tatsaechlich alle Mitbewohner Aussies waren, was meiner Meinung nach einen ziemlichen Seltenheitswert hier in Sydney hat, was ich uebrigens liebevoll in “die deutsch-asiatische Kolonie Down Under” umgetauft habe. So ist von den Mitbewohnern in meiner neuen Bleibe nur Einer ein Aussie, der jedoch nicht aus Sydney, sondern aus Perth kommt. Und auch bei den WG’s, die ich mir sonst so angeschaut habe war der Australieranteil meist sehr gering. Ich schaetze das liegt einfach daran, dass der Stadtkern Sydneys so mit Foreigners ueberlaufen ist, dass die Einheimischen die Flucht in die aeusseren Suburbs angetreten haben. Was ist Eure Meinung dazu?

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