Red Cross Iceland
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Nach 11 Monaten auf dem Festland bin ich seit Samstag wieder auf meiner schönen Insel. Es ist fast viel zu normal - als wäre Deutschland eine Illusion gewesen - aber das Gute an Zuhause ist ja dass sich da meistens wenig ändert.
Mein Praktikum hat am Montag angefangen und bis jetzt habe ich wenig Arbeit gemacht. Die Hälfte meiner Kollegen sind noch bis nächste Woche im Urlaub und deshalb ist es schwierig mit den verschiedenen Projekten anzufangen. Meine Chefin (die Leiterin der Auslandsabteilung) ist sehr nett und freundlich und ich glaube die Zusammenarbeit mit ihr wird gut laufen. Sie hat sich schon ein paar Projekte für mich ausgedacht - Informationsmaterial verfassen über HIV AIDS in Afrika für die Homepage, Mithilfe an einem Bericht für das Aussenministerium, bei der Organisation von den internationalen Treffen und bei der Optimierung von den Projekt-Beschreibungen. Habe mich noch nie mit project management befasst und habe da vor allem bissle Angst - aber was ganz neues lernen wird auch interessant sein.
For now versuche ich mich über alles zu informieren so weit es geht, vor allem über HIV AIDS in Afrika und die Projekte die RC Iceland da durchführt. Ich habe auch die (typische Praktikanten) Aufgabe bekommen die Literatur in der Abteilung zu organisieren und habe nun eine Stapel an Sachen vor mir stehen die ich lesen möchte.
Meine ersten Beobachtungen:
Dresscode gibt es eigentlich nicht, T-shirt & Jeans oder Bluse und Rock…hier geht alles.
Nur die jeweiligen Abteilungsleiter haben ein eigenes Büro und da ist die Tür meistens auf - ‘open concept’ also. Stört mich ein bisschen beim lesen, aber ich glaube ich werde mich daran wöhnen.
Wir essen gemeinsam zu Mittag und ich finde es richtig schwierig mit meinen Kollegen aus anderen Abteilungen Kontakt aufzunehmen. Die Isländer sind eben nicht besonders offen am Anfang.
Ausbildung, Studium oder Erfahrung ist hier anscheinend ziemlich egal - die meisten Menschen die hier arbeiten haben nicht den Hintergrund den man so erwartet.
Gestern hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag in dem betreuten Wohnen für behinderte, wo ich 2 Abende pro Woche (und eventuell manchmal am Wochenende) ein bisschen Geld verdienen werde. Es war richtig interessant und ich bin froh dass ich mich dafür entschieden habe, weil ich glaube es wird eine ganz gute und erfahrungsreiche Arbeit sein.
ganz liebe Grüsse an euch alle - freue mich auf mehr Beiträge ![]()

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