Das Ende eines sommerlichen Winters naht….

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Traurig traurig, aber wahr, am 30.10 gehts auch fuer mich wieder Heim mit dem beruehmten lachenden und weinenden Auge!

Noch eine Woche bleibt mir ich bei Greenpeace und ich bereue es nicht mich so kurzfristig fuer dieses Praktikum entschieden zu haben! Es war ein Erlebnis, welches mir viele neue, kulturelle Eindruecke lieferte, den Winkel meiner perspektivischen Ansicht aenderte, mich zu einem Experten in australischer Politik machte, teilweise sehr arbeitsintensiv (sowohl praktisch, als auch theoretisch) war und mir zeigte, dass man doch auch als einzelner Mensch in einer Gruppe dazu beitragen kann, die Welt ein Stueck weit zu veraendern, Menschen aufzuruetteln ueber unangenehme Dinge nachzudenken und selbst aktiv zu werden.

Zudem lernte ich viele interessante Menschen der unterschiedlichsten Nationalitaeten kennen und einige dieser sind mir doch sehr ans Herz gewachsen. Dieses Praktikum war in jeder Hinsicht ein positives Erlebnis, bei dem ich viel gelernt habe!

Zur Zeit erbeite ich noch in der Promotion vom Walk Against Warming mit, ein nationales Ereignis, das zwei Wochen vor den Wahlen am 24. November statt findet und den Politikern zeigen soll, was die australische Bevoelkerung von dem Thema Climate Change und Global Warming haelt. Ein weiteres interessantes Projekt, an dem es wirklich Spass macht mitzuarbeiten. Leider werde ich dieses Ereignis nicht persoenlich miterleben koennen und deswegen versuche ich jetzt ein Stueck weit von mir selbst einzubringen.

<!–[if !supportEmptyParas]–> <!–[endif]–>Auch kulturell gab es vor zwei Wochen ein interessantes Ereignis in Form des Besuches des Oceans und Forests Teams von GPAP. Da diese groesstenteils auf den pazifischen Inseln, Papua Neu Guinea etc. stationiert sind und auch meist diesen Nationaltitaeten entspringen, trifft man sie nicht so haeufig im Sydney Office, wenn sie jedoch kommen, um den Fortschritt ihrer Kampagnen vorzustellen, wird dieses Ereignis jedesmal mit einer kleinen Festivitaet verbunden. So sassen wir diesmal auf typisch polynesischen Bastmatten auf dem Boden des Meetingraumes, die meisten trugen Hawaiihemden oder Sarongs und waehrend der Praesentation wurde die auf den Pazifikinseln traditionelle Kava-Zeremonie abgehalten. Urtypisch, mit zeremoniellem Becken und passsenden Trinkgefaessen aud Kokosschalen. Kava ist ein Kraeutergetraenk mit leicht berauschender Wirkung, dass fruher ausschliesslich von Maennern zubereitet und getrunken wurde. So wurde es auch in diesem Falle allein von Maennern zubereitet, wir Frauen durften es jedoch auch ausnahmsweise trinken =). Da es nur 6 Schalen gab, wurden diese immer wieder aufgefuellt und herumgereicht. Man muss die volle Schale mit einem Klatschen in Empfangn nehmen, dann die Schale in moeglichst einem Zug leeren, wobei die anwesenden Gaeste in die Haende klatschen und nach leeren der Schale klopft man sich auf die Schenkel oder klatscht wieder in die Haende, falls man diese frei hat. Sehr interessant, lustig und entspannend. Selbst unser CEO gab sich im Hawaiihemd die Ehre. Nach der Praesentation sass man doch noch zusammen, leerte den Rest Kava und danach ging es dann wieder mit der ganzen Mannschaft in die Greenpeace Stammkneipe Sweenys.

Dann war da noch mein Geburtstag…. Mirco, ein anderer deutscher Praktikant und ich hatten am 10. & 11. Geburtstag und da man bei Greenpeace weiss, dass wir uns weit weg von unserer Familie befinden, wurde fuer uns ein Geburtstagskuchen und Geburtstagskarten mit allen Unterschriften organisiert und dann eine kleine Feier in der Office-Kueche veranstaltet, die anschliessend im Spanish Club mit Freibier und –wein fuer alle Praktikanten fortgesetzt wurde. Was fuer ein schoener Abschluss meines Geburtstages, der mir schon durch den Besuch bei Nicola versuesst wurde, die ich an dieser Stellen ganz herzlich in Neusseland gruessen moechte =)…Bilder von allen Schandtaten gibt es uebrigens im Studivz zu bewundern =)…

<!–[if !supportEmptyParas]–><!–[endif]–> Auch an Australien habe ich mich gewoehnt und es gefaellt mir mittlerweile sogar gut hier. In meiner WG haben wir mittlerweile eine gute Gemeinschaft, von der jedoch 5/6 am 29. ausziehen, um heim zu fliegen, woanders hin zu reisen, in eine neue Bleibe zu ziehen etc. Interessanterweise, ist der einzige, der sich dieser Gemeinschaft entzieht und lieber seine eigenen Wege geht der Australier. Vielleicht fuehlt er sich auch durch den kulturellen Mix aus Franzosen, Hollaendern, Deutschen und Japanern einfach ueberfordert =)

Nun ja, ich bin mal gespannt, was mich in meinen letzten Tagen noch erwarten wird.

In diesem Sinne sende ich die letzten Gruesse aus dem warmen und sonnigen Sydney. Bald sehen wir uns ja alle wieder, was ein ganz schoen informatives Erlebnis werden sollte =)…geniesst die Zeit noch so gut es geht, denn bald hat uns Deutschlands kalter und grauer Alltag wieder =)…

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