Vorbildcharakter: Ehrenamtliche Integrationshilfe

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Im südhessischen Erbach (Odenwaldkreis) gibt es ein Integrationsprojekt auf ehrenamtlicher Basis. Dafür werden Deutsche gesucht, die sich eines Zuwanderers annehmen: Neben technischer Unterstützung wie der Begleitung bei Behördengängen soll vor allem auch der Spracherwerb der Migranten gefördert werden. Vereinsleben, Konzertbesuche oder Dorffeste - durch die Kontakte zu Deutschen werden Migranten von Anfang an in das Gemeinschaftsleben des Ortes integriert. Der Grundgedanke des Projekts ist das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund am Heimatort.

Der Nutzen ist keinesfalls einseitig: Die deutschen Helfer haben die Möglichkeit, interessante Bekanntschaften oder sogar Freundschaften mit Menschen aus anderen Kulturen aufzubauen. Zudem trainieren Deutsche, die ansonsten möglicherweise kaum oder gar keinen Kontakt zu Migranten hätten, eine soziale Kernkompetenz - nämlich interkulturelle Sensibilität. Obendrein erhalten die Freiwilligen auf Wunsch eine 40-stündige Grundqualifizierung in den Bereichen Zuwanderung, Integration und interkulturelle Kommunikation sowie zu den Aufgaben und Grenzen eines “Migrationsbegleiters”. Ein Projekt, das durchaus erfolgversprechend klingt und deshalb meiner Meinung nach auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen ist!

Interkulturelle Kommunikation bei WoW

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Im Blog des Online-Spielers Roger aka Asak, dem “Krieger” habe ich einen witzigen und doch interessanten Aspekt der interkulturellen Kommunikation entdeckt. Gegenstand ist das Online-Spiel World of Warcraft. Für alle unter Euch die mit Computerspielen nicht so firm sind: World of Warcraft oder kurz WoW (Welt der Kriegskunst) ist ein sogenanntes Massen-Mulitplayer-Online-Rollenspiel, wo mittlerweile Millionen von Menschen über das Internet zusammen oder gegeneinander spielen.
Zum Hintergrund: Mittlerweile haben sich rund um World of Warcraft allerhand Geschäftsmodelle entwickelt. So kann man die virtuelle Währung („Gold“) ohne weiteres in echtes Geld verwandeln, indem man das erspielte “Gold” anschließend zum Beispiel über ebay verkauft. In China hat sich hierfür ein ganzer Industriezweig etabliert. Es werden billige Arbeitskräfte eingestellt, die in Schichtarbeit online “Gold schürfen”, welches ihre Arbeitgeber gewinnbringend an Spieler in der ganzen Welt veräußern. Gold schürfen kostet Zeit – verständlich, dass die miesten Spieler ihre kostbare Spielzeit lieber mit spannenden Abenteuern, als mit langweiligem Gold sammeln verbringen. Hierzu ein kleines Video:

Und da immer mehr Spieler mit den chinesischen Goldfarmern Probleme haben, oder einfach von ihnen auf chinesisch angesprochen werden, um Gold oder Items zu kaufen, hat Asak seinen WOW Chinesischkurs für Anfänger online gestellt. Die Vokabeln umfassen neben den absoluten Basics, wie „hallo“, „ok“ und „Ich spreche kein chinesisch. Gib mir Geld“ auch Sätze härterer Gangart. So kann man einem “farmenden” Chinesen sein Gold auch einfach mit dem Satz: „Treib das Geld auf, sonst breche ich dir die Beine“ wieder abluchsen. Er rät seinen Lesern sich die wichtigsten Sätze „mit rot auf den Unterarm zu schreiben, um sie immer parat zu haben.“
Lustig wie weit interkulturelle Kommunikation doch gehen kann.
P.S. Asak distanziert sich von jeglichem Rassismus und sieht seinen Beitrag eher sarkastisch und ironisch. Recht hat er, nicht, dass er die gleichen Probleme kommt wie Mister Wong, die erst kürzlich ihr Logo auf grund von rassistischen Vorwürfen von ihrer Website entfernt haben.

Young SIETAR

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Ich habe hier einen Link zum Thema interkulturelle Kommunikation: www.youngsietar.org

Das ist eine junge Gruppe die sich mit interkultureller Bildung, Training und Forschung beschäftigt.

LG Alex

Mein letzter Tag in Island

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Noch sitze ich an meinem Schreibtisch im Büro und geniesse meine letzen Stunden als Praktikantin bei dem isländischen Roten Kreuz. Es ist eine schöne Zeit gewesen und ich habe viel gelernt von den Menschen in der Auslandsabteilung, die in ihrem Berufsleben so viele Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben.

Mein Praktikum war vielleicht nicht so arbeitsaufwändig und stressig wie ich erwartet habe, aber alle hier sind mit meiner Arbeit total zufrieden, und ich habe natürlich viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Gestern wurde ich von der Abteilung offiziell verabschiedet, da meine Chefin heute nicht da ist. Ich war total überwältigt von der Rede die meine Chefin in ‘my honour’ gehalten hat - darüber hinaus habe ich einen Blumenstrauss bekommen, eine wunderschöne Karte von den Mitarbeitern und einen tollen Gutschein für das Einkaufzentrum ! Ich werde mich also heute ein bisschen neu einkleiden können, bevor ich meine Sachen wieder zusammenpacke und morgen früh zurück nach Deutschland fliege !

Ein paar Bilder vom Abschied gibt es hier: http://www.facebook.com/album.php?aid=62263&l=9b1b1&id=595955342

Traurig bin ich aber eigentlich nicht, die Erfahrung war toll und es war schön wieder daheim zu sein, aber es warten ja viele ganz tolle Sachen auf mich in Fulda nächste Woche und darauf kann ich mich nur noch freuen !

Ich schicke euch allen gaaanz herzliche Grüsse aus Reykjavík und freue mich auf das baldige Wiedersehen an der Hochschule. Geniesst eure letzten Praktikumswochen und habt eine gute und sichere Reise zurück!

Almost done in Sippy Downs, Australia

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Hallo ihr Lieben :),

pünktlich zum Ende meines Praktikums wollte ich mich doch nochmal bei euch melden und ein bisschen erzählen, wie ich meine Zeit hier in Sippy Downs verlebt habe, ob es mir gefallen hat usw. Vielleicht kann der ein oder andere von euch ja auch schon so langsam ein Fazit ziehen, wie das Praktikum bei ihr/ihm gelaufen ist….

Nächste Woche habe ich noch 2 Arbeitstage und dann ist mein Praktikum vorbei. Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich nicht sehr traurig darüber bin! Ich habe nie wirklich viel zu tun gehabt und mich oft gelangweilt. Ich bin anscheinend zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt als Praktikantin eingetreten, da sich nämlich ziemlich schnell herausgestellt hatte, dass es hier einige Umstrukturierungen gegeben hat, die die Arbeit des Forschungszentrums, für das ich arbeite, stark betroffen haben - und somit natürlich auch meine Tätigkeiten für das Center. Ich hatte gehofft und auch erwartet, dass ich an Konferenzen und Seminaren teilnehmen könnte, die das Center regelmäßig organisiert und mir natürlich auch gedacht, dass ich viel Schreibarbeit erledigen müsste. Aber leider konnte ich an Ersteren überhaupt nicht teilnehmen, da es zeitlich und - wie ich vermute - auch finanziell vom Center aus nicht geklappt hat. Dann hat mir mein Chef zudem mitgeteilt, dass aus bestimmten Gründen und wegen bestimmter Probleme das Center wahrscheinlich im März 2008 geschlossen wird und jetzt nur noch die laufenden Projekte zu Ende geführt werden. Das hat mich natürlich nicht gerade motiviert. Ich habe also jetzt 3 Monate lang jeden Tag nur Research im Büro gemacht, das hatte ich mir wirklich anders vorgestellt. Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm gewesen, aber es gab insgesamt auch nur 2 Textprojekte, an denen ich mitarbeiten konnte….wobei es sich beim Ersten lediglich um eine Art Zusammenfassung eines Berichts handelte. Diese hatte ich nach ca. 2 Wochen fertig und ab dann habe ich mich dem zweiten Projekt begonnen, was schon ein bisschen interessanter war. Mein Chef plant ein Buch über interkulturelle Kommunikation in Australien und Indien (er ist gebürtiger Inder) zu schreiben und ich habe die letzten Wochen versucht einen Beitrag zu diesem Buch zu verfassen …weiß nicht, ob ich mich als Autor so eigne, aber ist natürlich schon toll, dass ich dann im Autorenverzeichnis mit genannt werde ;) ! Also insgesamt war dieses Projekt vom Thema her auf jeden Fall interessanter, aber ich war trotzdem enttäuscht, dass ich absolut gar nichts anderes machen konnte. Das CMCD organisiert nämlich eigentlich so interessante Projekte wie internationale Konferenzen zum Thema Rassismusforschung oder workshops in einigen Bundesstaaten Australiens zum Thema cross-cultural communication oder Rassismus am Arbeitsplatz. Das war natürlich der Hauptgrund, warum ich mich für das Praktikum interessiert habe. Leider konnte ich an diesen Veranstaltungen nun überhaupt nicht teilnehmen. Ich hatte zudem ein Büro ganz für mich alleine, was auf die Dauer natürlich auch ziemlich langweilig war.

Naja, wie gesagt, das Praktikum hat also nicht so ganz meinen Vorstellungen und Erwartungen entsprochen, aber ich bin mir sicher, dass ich trotzdem einige wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen von hier mitnehmen kann. Zum Beispiel, dass ich auf keinen Fall später für ein Forschungsinstitut arbeiten werde, bei dem ich nur Berichte schreiben und theoretische Belange abhandeln muss ;) … Ansonsten habe ich sicherlich einen guten Einblick in die generellen Tätigkeiten eines solchen Instituts bekommen, was mich auf jeden Fall interessiert hat und ich jetzt einiges mehr über die Arbeitsfelder in diesem Bereich weiß. Insofern werde ich das Praktikum unter “Lebens- und Arbeitserfahrung” abhaken und freue mich trotzdem, dass ich es gemacht habe!

Außerdem bereue ich es natürlich nicht, dass ich nach Australien gekommen bin :)…und jetzt, nachdem das Praktikum vorbei ist, fange ich auch erst richtig an, das Land zu genießen. Bevor ich nach Deutschland zurückkomme, werde ich noch mit einer Freundin 2 Wochen Neuseeland bereisen und dann zurück nach Australien zum Great Barrier Reef zum Schnorcheln fahren und anschließend noch zu einem 3-tägigen Segeltörn auf die Whitsunday Islands aufbrechen! Was das Reisen angeht, gehts mir also wirklich gut - was ja auch die Lowenna bestätigen kann, die ich letztes Wochenende in Sydney besucht habe :) …wer im Studivz. ist, hat ja sicherlich schon die Fotos gesehen! Und dieses Wochenende kommt sie mich übrigens an der Sunshine Coast besuchen und wir werden sicherlich ein paar nette Tage zusammen verbringen!

Das sind also meine Pläne für die verbleibenden 4 Wochen hier in Australien. Am 05.11. geht mein Flug zurück nach Deutschland und ich muss sagen, ich freue mich jetzt schon total auf Fulda und euch alle dort wieder zu sehen :)! Bis dahin hoffe ich, dass ihr die verbleibende Zeit beim Praktikum oder was auch immer ihr gerade macht genießt und ich freu mich von euch zu hören bzw. vielleicht auch demnächst eure “Abschlussberichte” zu lesen.

ganz liebe Grüsse aus Down Under,

Eure Nico

Hallo aus Genève!

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Hallo Ihr Lieben!

Ganz herzliche Grüsse aus dem schönen Genève!!

Nun bin ich schon ganze vier Wochen in der Schweiz und obwohl es sich auf der einen Seite so anfühlt, als sei ich schon ewig hier, ist die Zeit andererseits wie im Fluge vergangen.

Entsprechend viel habe ich Euch zu berichten - ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…

Also, meine Arbeit am „International Centre for Migration and Health“ (www.icmh.ch) macht mir Spaß. Die Leute sind nett, die Arbeitsatmosphäre ist entspannt und ich bekomme interessante Einblicke in die Welt der internationalen Gesundheitsversorgung und des Migrationsmanagements. Z.B. arbeite ich gerade an einem mapping-Projekt mit, bei dem ein Atlas für Migration und Diabetes hergestellt wird, d.h. ein Buch, dass Karten, aber auch (von mir hergestellte) Diagramme etc. zur globalen Diabetes-Situation zeigt und dies mit internationalen Migrationsströmungen verknüpft. Dazu recherchiere ich im Internet, produziere die erwähnten Diagramme und werde mich demnächst auch am Schreiben versuchen, denn schließlich muss in dem Atlas auch erklärt werden, warum Migranten ein höheres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken als Nicht-Migranten. Außerdem werde ich im Oktober an einer Konferenz über „Multicultural Health“ teilnehmen und bereits übermorgen den ersten Kontakt zur Volkswagenstiftung herstellen, bei der wir uns an einer Ausschreibung zur Gesundheit(sversorgung) von Migranten in Deutschland beteiligen wollen. – Das alles ist wirklich spannend und ich lerne viel dabei. Zwar verspüre ich nicht den Wunsch, auf Dauer als „research assisstent“ zu arbeiten (ich wünsche mir eher etwas Praktischeres), aber jetzt ist es ein schöner Einstiegspunkt. Und offenbar kommt meine Arbeit auch gut an, denn bereits nach knapp zwei Wochen hat mein Chef mein unbezahltes Praktikum in ein bezahltes verwandelt…

Unterkunftsmäßig habe ich auch schon einiges erlebt: das Zimmer, das ich von Deutschland aus übers Internet gebucht hatte, entpuppte sich nicht als ganzes, sondern nur als halbes. Denn meine Vermieterin, eine sehr nette Kenianerin, die bei der sambischen Botschaft arbeitet, hat lediglich ein kleines Einzimmerappartement. Somit war für mich von Anfang an klar, dass ich dort nicht zehn Wochen lang bleiben kann / will und ich habe vor Ort weitergesucht, was bei den doch recht „ordentlichen“ Genfer Mietpreisen ein gar nicht so nicht einfaches Unterfangen war. Bis ich meine endgültige Unterkunft, ein kleines Zimmer in der Fünfzimmerwohnung einer Francoschweizerin, gefunden hatte, sind dann aber doch lediglich nur zwei Wochen ins Land gezogen. Das Leben in der „Notbehausung“ klappte unterdessen erstaunlich gut: Ich habe mich mit meiner Vermieterin sehr gut verstanden und da wir ob der Enge beide Rücksicht aufeinander genommen haben, tat es mir schließlich sogar fast leid, dass ich sie verlassen „musste“. Mit dem neuen Zimmer hatte ich aber auch Glück – ein eigener Raum für mich und (was am schwersten wiegt) endlich die Gelegenheit mein Französisch zu üben. Denn da die Arbeitssprache am ICMH Englisch ist, bin ich in den ersten beiden Wochen kaum dazu gekommen, Französisch zu sprechen…

Genf selbst ist eine wunderschöne Stadt – ich bin regelrecht „verliebt“ in den See und das Bergpanorama dahinter. Und bisher wurde ich auch sehr vom Wetter verwöhnt, nur letzte Woche hat der Altweibersommer ein wenig „gekränkelt“, davor (und auch heute wieder) wurden wir regelrecht mit Sonne und blauem Himmel überschüttet.

Dies hat mir zu zwei sehr schönen schweizerischen Wochenenden verholfen, die ich u.a. mit Asel verbracht habe, die ihr Praktikum ja auch in Genf absolviert. Letztes Wochenende war ich dann auf einem kurzen „Heimaturlaub“ in Deutschland und habe meine Oma besucht.

Und heute schließlich bin ich ganz „brav“ und mache etwas langsamer, da ich eine bösartige Erkältung auskuriere muss, die mich seit Tagen im Griff hält. – Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass ich endlich mal dazu komme, diesen Bericht an Euch zu schreiben. Das hatte ich schon ganz lange vor, aber da ich täglich von 9 – 18 Uhr (minus eine Stunde Mittagspause) vorm Computer sitze, zieht es mich abends nicht mehr so sehr dorthin…

Gut, jetzt seid Ihr aber endlich auf dem Laufenden!

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine tolle Zeit bis zum 12.11. (danach natürlich auch noch J )!

Alles Liebe und Gute,
Eva

Praktikum beim BMZ

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Diese 3 Wochen in Bonn waren voll von Ereignissen für mich und letztendlich habe ich auch Zeit über mein Praktikum was zu schreiben.

Gerade am ersten Tag habe ich verstanden, dass ich eine wunderbare “Familie” gefunden habe, und dass die Rheinländer wirklich offener und freundlicher sind. Der Empfang war unerwartet für mich, weil ich am Anfang ziemlich aufgeregt war und ein bisschen Angst hatte. Aber die Atmosphäre war so locker, dass ich nicht einmal gefühlt habe, dass ich da fremd bin.

Ich habe einen tollen Referatsleiter, der etwa 14 Jahre in Afrika gearbeitet hat , und nette Mitarbeiter, die sich im Südkaukasus und Zentralasien gut auskennen/ sie kennen mein eigenes Land sogar besser als ich:)/.

Schon in der ertsen Woche habe ich Einladungen von vielen Mitarbeitern bekommen: Ausstellungen, Konzerte, Ausflüge…usw. Selbstverständlich soll der Feierabend verdient werden: am Tage wird es hart gearbeitet, und da gibt es kein Positionsspiel: alle arbeiten fürs Team. Ich habe auch meine Aufgaben gerade mit dem Eintritt bekommen:Übersetzungen, Bearbeitungen von Strategiepapieren, alles was fürs Referat relevant ist.

Und das highlight meines Praktikums war der Vorschlag des Referatsleiters zusammen mit der deutschen Delegation zu den Regierungsverhandlungen nach Armenien zu fahren. Das war eine tolle Überraschung für mich: im eigenen Land als Gast zu sein, und unter der deutschen Fahne zu stehen….Die Verhadlungen sind richtig gut gelaufen…würde gerne was von meinen Notizen schreiben, aber jetzt habe ich keine Kraft….. Ich bin eben heute angekommen. Sonst alles läuft gut…..

Internationale Sommeruniversität Fulda

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Hallo an alle aus Fulda!

Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, habe ich einen Teil meines Praktikums bei der Internationalen Sommeruniversität Fulda gemacht und über diese tolle Erfahrung möchte ich endlich was erzählen :)

Zuerst ein paar Worte zur ISU selbst. Es kommen nach Deutschland Studenten aus aller Welt, Deutsch zu lernen, verschiedene Seminare zu besuchen, als auch viel über das Land selbst durch das Kulturprogramm zu erfahren, natürlich Kontakte zu knüpfen und den besten Sommer zu erleben (ISU – the summer of your life!). Das passiert innerhalb von vier Wochen und nicht ohne unsere (ISU Team) Hilfe :) In diesem Jahr habe ich auch “the summer of their lives” mitorganisiert und miterlebt.

Bei Sommeruni habe ich schon einige Stunden pro Woche seit Ende März gearbeitet und habe einen guten Blick von der Organisation bekommen. Meine Arbeit hat mit dem Büroumzug angefangen und ich habe meine ersten Arbeitsstunden beim Ein- und Auspacken von zahlreichen Kartons verbracht. So habe ich mich mit den wichtigen und nutzlosen Gegenständen des Büros vertraut gemacht. Danach habe ich viele Dokumente ganz brav in Ordner reingelegt und alles schön beschriftet; weiter habe ich E-Mails gecheckt, Einladungen gefaxt, eine Menge Kopien gemacht, zahlreiche Tabellen gestaltet, Peilen von Briefumschlägen gestempelt… alles, was es im Büro zu tun gibt, aber auch ganz interessante Sachen wie z.B. die Wochenendefahrten nach Berlin, München und Wien mitgeplant und mitorganisiert. Mit dieser Arbeit habe ich zusammen mit zwei anderen Tutoren (assistant coordinators klingt besser) unter Betreuung von der ISU Koordinatorin gekämpft.

Als die Zeit der Ankunft von unseren Studenten sich näherte, hatten wir immer mehr zu tun und das Ende des Semesters haben wir ganz schön bis um 10 Uhr abends im Büro gefeiert: wir mussten Begrüßungsmappen vorbereiten, Luchpakete für den ersten Tag packen, die Präsentation fertig machen, ach ja die Broschüren noch ins Englisch übersetzen und unsere wunderschöne Halle 8 für die Eröffnungsfeier mit 23 Flaggen dekorieren… und das ganz Spannendste – uns die von Fuldaer Studenten vermieteten Wohnungen noch mal anschauen: haben sie da geputzt? Bettwäsche gelassen? Den Müll rausgeholt?..

Und endlich, am 14. Juli um 7 Uhr morgens waren wir alle in Cafe Terminal am Bahnhof, in unseren uni-sex und uni-Größe schwarzen ISU T-Shirts. Wir holten uns Kaffee und fingen an zu warten. Jetzt werden wir die Gesichter von den Leuten sehen, deren Namen wir schon Hundert mal in unsere Tabellen eingetippt haben, 65 Studenten aus 23 Ländern… So ein Kaleidoskop von Persönlichkeiten, die sich meiner Meinung nach in den kommenden vier Wochen sehr gut verstanden haben.

Nach offiziellen Veranstaltungen und Begrüßungen am nächsten Tag, haben die Studenten mit ihrem Unterricht und Unterhaltungsprogramm begonnen und wir mit unserer Unterstützung dabei. Unser Alltag begann mit dem Aushängen von neuesten Informationen für den Tag und dann Büroarbeit, nicht immer ohne Stress. Dazu kam die Betreuung von unseren Studenten in allen möglichen Fragen: Ich habe meinen Schlüssel verloren! Die Dusche in meiner Wohnung ist verstopft! Ich möchte in Deutschland studieren. Wo kann ich meine Haare schneiden lassen?..

Abends haben wir etwas zusammen unternommen: einen Ausflug in der Umgebung, Spielen, Betriebsbesichtigung, Kneipentour… Also, manchmal erstreckte sich unser “Arbeitstag” tief in die Nacht :)

An zwei Wochenenden bin ich auf dreitägige Exkursionen mitgefahren, nach Berlin und nach München. Great fun, aber keine richtige Erholung, weil es schwieriger sein kann, auf 60 Erwachsene “aufzupassen”, als auf einen Kindergarten. In der 3. Woche habe ich das so gewünschte freie Wochenende gekriegt und meine Kräfte für die letzte Woche aufgebaut. Der Monat war schnell vorbei…

Ich konnte ziemlich viel von meiner Arbeit in ISU erzählen, möchte aber euch nicht weiter langweilen, wenn ihr überhaupt noch so lange gelesen habt :)
Dazu möchte ich nur noch sagen, dass diese Zeit eine sehr emotionelle Erfahrung für mich war und mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht hat. Dieser Job war gut für meine (interkulturelle) kommunikative und personal skills, organisatorische Fähigkeiten, als auch sprachliche (Deutsch-Englisch-Russisch switching).

Loans that change lives

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Liebe ICEUS-ler !

In den vergangenen Wochen ist Mikroökonomie in den isländischen Medien sehr viel diskutiert worden. Ein guter Freund von mir hat mich auf www.kiva.org aufmerksam gemacht, und nachdem ich viele Berichte darüber gelesen habe, habe ich entschieden mitzumachen. Ich habe einem Bauer in Paraguay Geld geliehen damit er seinen kleinen Bauernhof aufbauen kann und weiterhin mit seinen Töchtern auf dem Land wohnen kann.

Es ist sehr leicht mitzumachen - man entscheidet selbst wen man unterstützen möchte und man kann jedem einzelnen nur 25 $ verleihen (knapp 19€). Das Geld bekommt man innerhalb gewisser Zeit zurück. Ich würde euch empfehlen euch diese Seite anzuschauen - und natürlich auch mitzumachen. Ich weiss dass einige von uns leicht 20 € bei z.B. H&M ausgeben, warum nicht einmal (oder öfters ;)) mit dem Geld was gutes tun?

Also, ich wiederhole - www.kiva.org :)

Hoffe es geht euch allen gut bei euren Praktika !

Aperian Global Kopenhagen

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Ich bin jetzt seit 4 Wochen in Kopenhagen und fühle mich rundum wohl. Dazu braucht es bei mir auch nicht viel: Altstadt, Kopfsteinpflaster, dann bin ich schon zufrieden. Und hier sind echt ALLE mit dem Fahrrad unterwegs, was ich toll finde, weil es mich so an Freiburg erinnert. Ich hab auch gleich mein Rad fit gemacht und es ist soooo schön durch Kopenhagen zu radeln.

Mit meinem Praktikum bin ich auch total zufrieden. Wir sind zu Sechst im Büro. Alle zwischen 22 und 32 Jahre alt. Die erste Woche war super organisiert, jeder hat sich für mich Zeit genommen um mir alles zu erklären. Ich habe auch gleich festgestellt, dass meine Arbeit viel komplexer ist, als ich erwartet hatte. Seit der zweiten Woche arbeite ich voll mit. Hauptsächlich bin ich auf der Suche nach Country Specialists (CS). Wenn wir Interkulturelle Trainings anbieten, dann arbeiten wir mit einem Trainer und einem CS. Der Trainer ist für die Durchführung des Trainings allgemein zuständig und der CS ist quasi der Berater für die ganz alltägliche und speziellen Fragen. Deshalb kommt ein CS idealerweise aus dem Land, für das das Training ist. Wir haben eine Datenbank, die die Suche erleichtert, aber manche Sachen sind nicht so einfach. Im Moment suche ich gerade nach einem Menschen aus Malaysia der in Estland lebt ;-) Die Zeit für die Suche ist auch immer ziemlich eng. Der CS wird erst gesucht, wenn Termin, Location und Trainer schon fest stehen. Da bleiben manchmal nur 3 Tage für die Suche.

Wir sind hier für den Bereich EMEA (Europe, Middle East, Asia) zuständig (nur eine der vielen Abkürzungen, die ich bisher gelernt habe) und manchmal steht und die Zeitverschiebung etwas im Weg. Im Moment versuchen wir neue CS in Indien zu finden. Deshalb führe ich jetzt auch Vorstellungsgespräche per Telefon. Das ist gar nicht so einfach. Am Anfang dachte ich:”Hallo, ich bin die Praktikantin. Wie soll ich mich einem 45-jährigen Firmenboss gegenüber denn auch nur irgendwie konfident anhören???”

Der Umgang hier im Büro ist locker. Es war auch kein Problem, dass ich 2 Stunden später ins Buero kam, als ich meine Aufenthaltgenehmigung beantragen musste. Die Kleiderordnung ist auch sehr frei, trotzdem rennt hier niemand in FlipFlops oder Turnschuhen rum. Nur wenn ein Training im Büro stattfindet sind wir ein bisschen formaler (keine Jeans, aber Bluse).

Morgen kommt mein Bruder für ein paar Tage nach Kopenhagen, ich bin mal gespannt, wie es ihm hier gefällt.

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