Lieber Gruß aus Nürnberg

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Hallo Ihr Lieben,

Vielleicht feiert ihr jetzt, endlich nach langen Ferien wiederzusehen.

Schade, dass ich in der ersten Woche nicht da bin.

 

Gerade bin ich fast in der Endphase meines Praktikums und endlich bin ich bereit, etwas darüber mitzuteilen.

 

Mein Praktikum habe ich zuerst in einer Ausländerberatungsstelle, die „Inkultura“ hieß, in Fulda angefangen. Hier wurde die Arbeit im Rahmen der Ausländerberatung, der Hilfe zur Integration und der Traumatabearbeitung durgeführt.

 

Jeden Tag kammen ziemlich viele Leute hier, eingentlich wegen alltäglichen Sachen. Hier arbeitet nur eine Frau, die meine Chefin war und diese Ausländerberatungsstelle gegründet hat. Sie macht viele schriftliche telefonische Arbeiten im Auftrag von Klienten oder Begleitung zur Behördegänge usw.

Viele Asylberechtigte und Asybewerber sind auch Klienten. „Klient“ klingt ganz geschäftlich, aber die Atmosphäre war sehr familiär. Die Chefin kennt fast alle Leute, die hier kommen.

 

Ich habe eher als Hospitant die Arbeit begleitet. Trotzdem hatte ich großes Interesse daran, die Leute zu beobachten und kennen zu lernen.

 

Ein Mädchen aus Eritrea habe ich kennen gelernt. Wegen des religiösen Grunds haben ihre Eltern im Gefängnis in Eritrea festgenommen, danach wollte sie eigneltlich nach Großbritanien fliehen, aber sie ist irgendwie in Frankfurt gelandet. Immer noch hat sie keine Ahnung, wieso sie in Deutschland gelandet hat. Wegen des Visums war sie noch im Gerichtsprozess.

 

Das war einfach eine große Freude, die nette Leute kennen zu lernen.

 

Währen dieser Zeit in der Inkultura bekam ich noch einen Bescheid vom Bundesamt für Migrartion und Flüchltlinge (BAMF) in Nürnberg, dass ich mein Praktikum Mitte September anfangen kann. Bis zum Anfang September blieb ich in der Inkultura, und Mitte September habe ich mein zweites Praktikum hier in Nürnberg angefangen.

 

Ich wollte euch auch etwas über mein jetziges Praktikum mitteilen, aber es ist immer noch anstrengend, längere Sätze auf Deutsch zu Schreiben. Manche können verstehen, was ich gemeint habe. :)

 

Dann wünsche ich euch einen guten Start ins Studium und sehen wir uns bald.

 

Lieber Gruß von Yunhee

Das Ende eines sommerlichen Winters naht….

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Traurig traurig, aber wahr, am 30.10 gehts auch fuer mich wieder Heim mit dem beruehmten lachenden und weinenden Auge!

Noch eine Woche bleibt mir ich bei Greenpeace und ich bereue es nicht mich so kurzfristig fuer dieses Praktikum entschieden zu haben! Es war ein Erlebnis, welches mir viele neue, kulturelle Eindruecke lieferte, den Winkel meiner perspektivischen Ansicht aenderte, mich zu einem Experten in australischer Politik machte, teilweise sehr arbeitsintensiv (sowohl praktisch, als auch theoretisch) war und mir zeigte, dass man doch auch als einzelner Mensch in einer Gruppe dazu beitragen kann, die Welt ein Stueck weit zu veraendern, Menschen aufzuruetteln ueber unangenehme Dinge nachzudenken und selbst aktiv zu werden.

Zudem lernte ich viele interessante Menschen der unterschiedlichsten Nationalitaeten kennen und einige dieser sind mir doch sehr ans Herz gewachsen. Dieses Praktikum war in jeder Hinsicht ein positives Erlebnis, bei dem ich viel gelernt habe!

Zur Zeit erbeite ich noch in der Promotion vom Walk Against Warming mit, ein nationales Ereignis, das zwei Wochen vor den Wahlen am 24. November statt findet und den Politikern zeigen soll, was die australische Bevoelkerung von dem Thema Climate Change und Global Warming haelt. Ein weiteres interessantes Projekt, an dem es wirklich Spass macht mitzuarbeiten. Leider werde ich dieses Ereignis nicht persoenlich miterleben koennen und deswegen versuche ich jetzt ein Stueck weit von mir selbst einzubringen.

<!–[if !supportEmptyParas]–> <!–[endif]–>Auch kulturell gab es vor zwei Wochen ein interessantes Ereignis in Form des Besuches des Oceans und Forests Teams von GPAP. Da diese groesstenteils auf den pazifischen Inseln, Papua Neu Guinea etc. stationiert sind und auch meist diesen Nationaltitaeten entspringen, trifft man sie nicht so haeufig im Sydney Office, wenn sie jedoch kommen, um den Fortschritt ihrer Kampagnen vorzustellen, wird dieses Ereignis jedesmal mit einer kleinen Festivitaet verbunden. So sassen wir diesmal auf typisch polynesischen Bastmatten auf dem Boden des Meetingraumes, die meisten trugen Hawaiihemden oder Sarongs und waehrend der Praesentation wurde die auf den Pazifikinseln traditionelle Kava-Zeremonie abgehalten. Urtypisch, mit zeremoniellem Becken und passsenden Trinkgefaessen aud Kokosschalen. Kava ist ein Kraeutergetraenk mit leicht berauschender Wirkung, dass fruher ausschliesslich von Maennern zubereitet und getrunken wurde. So wurde es auch in diesem Falle allein von Maennern zubereitet, wir Frauen durften es jedoch auch ausnahmsweise trinken =). Da es nur 6 Schalen gab, wurden diese immer wieder aufgefuellt und herumgereicht. Man muss die volle Schale mit einem Klatschen in Empfangn nehmen, dann die Schale in moeglichst einem Zug leeren, wobei die anwesenden Gaeste in die Haende klatschen und nach leeren der Schale klopft man sich auf die Schenkel oder klatscht wieder in die Haende, falls man diese frei hat. Sehr interessant, lustig und entspannend. Selbst unser CEO gab sich im Hawaiihemd die Ehre. Nach der Praesentation sass man doch noch zusammen, leerte den Rest Kava und danach ging es dann wieder mit der ganzen Mannschaft in die Greenpeace Stammkneipe Sweenys.

Dann war da noch mein Geburtstag…. Mirco, ein anderer deutscher Praktikant und ich hatten am 10. & 11. Geburtstag und da man bei Greenpeace weiss, dass wir uns weit weg von unserer Familie befinden, wurde fuer uns ein Geburtstagskuchen und Geburtstagskarten mit allen Unterschriften organisiert und dann eine kleine Feier in der Office-Kueche veranstaltet, die anschliessend im Spanish Club mit Freibier und –wein fuer alle Praktikanten fortgesetzt wurde. Was fuer ein schoener Abschluss meines Geburtstages, der mir schon durch den Besuch bei Nicola versuesst wurde, die ich an dieser Stellen ganz herzlich in Neusseland gruessen moechte =)…Bilder von allen Schandtaten gibt es uebrigens im Studivz zu bewundern =)…

<!–[if !supportEmptyParas]–><!–[endif]–> Auch an Australien habe ich mich gewoehnt und es gefaellt mir mittlerweile sogar gut hier. In meiner WG haben wir mittlerweile eine gute Gemeinschaft, von der jedoch 5/6 am 29. ausziehen, um heim zu fliegen, woanders hin zu reisen, in eine neue Bleibe zu ziehen etc. Interessanterweise, ist der einzige, der sich dieser Gemeinschaft entzieht und lieber seine eigenen Wege geht der Australier. Vielleicht fuehlt er sich auch durch den kulturellen Mix aus Franzosen, Hollaendern, Deutschen und Japanern einfach ueberfordert =)

Nun ja, ich bin mal gespannt, was mich in meinen letzten Tagen noch erwarten wird.

In diesem Sinne sende ich die letzten Gruesse aus dem warmen und sonnigen Sydney. Bald sehen wir uns ja alle wieder, was ein ganz schoen informatives Erlebnis werden sollte =)…geniesst die Zeit noch so gut es geht, denn bald hat uns Deutschlands kalter und grauer Alltag wieder =)…

<!–[if !supportEmptyParas]–> <!–[endif]–>

In charge of the office

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Hallihallo,

meine vorletzte Woche in Kopenhagen und alle haben sie mich im Stich gelassen :( . Tja,  meine Kolleginnen sind letzten Samstag nach Boston geflogen um dort eine Woche lang Seminare mit unseren Kollegen aus Boston zu besuchen und sich gegenseitig besser kennezulernen. Also bin ich diese Woche mein eigener Chef und habe das Buero fest im Griff (hehehe).

Erst war ich ueberrascht, als ich erfahren hab, dass alle nach Boston fliegen, aber es war schnell klar, dass niemand ein Problem damit hat mich hier alleine arbeiten zu lassen. Schliesslich wurde ich ja von Anfang an in alle Arbeitsablaeufe integriert. Ich habe auch festgestellt, dass ich Aperian Global bereits so gut kenne, dass ich auch wichtige Entscheidungen alleine treffen kann und darf ohne mir vorher von irgend jemandem eine Erlaubnis einholen zu muessen. Jetzt teste ich diese Woche halt mal, wie es so ist, wenn man seinen Tag selbst einteilen kann. Vielleicht entdecke ich ja meine Eignung als Freelancer. Naja, ein bissel zu ruhig ist es hier schon.

Ich bin hab auch schon angefangen, mich langsam von Kopenhagen zu verabschieden. Ich freu mich zwar schon drauf euch alle wieder zu sehen, aber Kopenhagen gefaellt mir einfach soooooooo gut und ich wuerde lieber weiter arbeiten, als wieder an die FH zurueck zu gehen.

Ich schick euch viele liebe Gruesse aus Kopenhagen!

Alex

Global Forum on Youth and ICT

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Hallo Leute!

Als Teil meines Praktikums nehme an vielen Konferenzen teil, und Genf ist die Stadt der Konferenzen, wie ihr wahrscheinlich wisst. Ich habe schon etwa zehn Konferenzen und Seminaren verschiedener Art hinter mir. Meine letzte Konferenz, die von UNO organisiert, genannt „Global Forum on Youth and ICT (information, communication and technologies)“, war sehr beeindruckend. Ich hatte das Gefühl, dass jeder, der mit „International Community“ zu tun hat, macht etwas Gutes für die Community und etwa „rettet die Welt“ von verschiedenen globalen Problemen, wie HIV/AIDS, Armut usw. Im Anhang sieht ihr mehr detaillierter Entwurf, was die Projekte in aller Ecke der Welt betrifft. Was ich damit sagen wollte, ist, lassen uns auch die Welt „retten“, mit unseren Ideen. Denn wir sind auch die zukünftige Internationals. Außerdem ist unsere ICEUS Gruppe schon eine International Community.

Ich warte mit großer Neugier auf eure Reaktion und vielen Dank im Voraus! Eure Asel

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“Global Forum on Youth and ICT”
26. Sep. 2007

 

organised by
UN Department and Social Affairs Through the Global Alliance for ICT and Development and the International Telecommunication Union.

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Draft created by Asel Ormonova, Intern from Covalence SA, 2007

Challenges:
Youth in developing countries with:
- HIV/AIDs and helping them make their lives better
- the lack of qualitative education
- the lack of basic resources
- unemployment
- computer illiteracy etc.

How can the Information Computer Technologies be of use in the rural areas of the developing countries?

Possibilities and Implementation:
On going projects in different part of the world initiated and run by youth of the world:
- “Pay phone -the pilot entailed giving a community school a cell phone to use as an income generating activities. The money collected from the pay phone of the school the teachers get salaries and are able to teach in the regular basis.” (Zambia)
- teaching the school materials to the rural students (grading from 1-7) through the radio broadcasting (Zambia)
- educating people of the HIV Prevention methods through concerts and performances, computer games (some African countries, such as Botswana, Mali)
- video interactive projects for disabled people, especially in Africa (Zambia and in some of the neighbouring countries)
- improving the examination system through computer based correction programmes (Senegal)
- explaining the human rights of the youth in developing countries through MTV (Latin America)
- creating digital villages, e-kiosks, mobile e-centres (India, Pakistan)
- eliminating the computer literacy (Egypt, Syria)
- “free toaster” projects –making cheap or free computer programmes and distributing them wherever they are needed (some African countries and Indonesia)
- MDG (the Millennium Development Goals) phones-the awareness training

Taking into account:
- Training by demand of the global market
- Cultural sentimentalities of countries
- The local knowledge
- Affordability of the initiated resources etc.

Strength in Partnerships
- With the international organisations
- With the multinational companies
- With the local governments
- With the youth

Mein Praktikum in Genf

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In der Stadt, wo mein jedes Gespräch mit dem Satz „Do you speak English? Sorry, I do not speak French!“ beginnt…

Hallo an ICEUS Studenten, die sich zurzeit überall in der Welt befinden!

Das Praktikum hat mit dem Kennenlernen der Stadt Genf angefangen. Ich habe früher in Statistiken gelesen, dass 70% der Schweizern sprechen Deutsch und nur 25% Französisch. Also ich hab gehofft, dass ich während meines Praktikums genau diesen siebzig Prozent deutschsprachigen treffen werde und hatte keine Mühe gegeben, um Französisch zu lernen, d.h. 0% französische Kenntnisse. Leider hat mein Aufenthalt so weit gezeigt und streng bewiesen, dass ich dringend Französisch brauche.

Ich bin zuerst in einem Studentenwohnheim gelandet, wo ich sehr interessante Menschen getroffen habe (meistens afrikanische und internationale Studenten, und nur einer schweizerischer Student), die zum Glück Lust hatten, mit mir auf Englisch zu reden. Einer von diesen Studenten hat mir sogar geholfen eine neue Wohnung zu finden, denn die Vermieter hier sprechen meistens keine anderen Sprachen als Französisch. Meine neue Vermieterin übrigens ist der Fall. Ich rede mit ihr entweder mit „Sign language“ (d.h. Notsprachsituation ist mein Alltag) oder gar nicht, zum Glück verstehe ich mich mit ihren Kindern sehr gut. Sie sind noch klein und können mit all möglichen Mitteln mir vermitteln, was sie mir sagen wollen. Ich bin nun gespannt, wer am Ende welche Sprache erlernen wird, ich Französisch oder sie Englisch?

So weit war für mein Leben außer Praktikum. Jetzt ist das Praktikum, das ich schon seit zwei Wochen in einer Firma mache. In der Firma habe ich auch sehr internationale Atmosphäre, wo meine Kollegen aus Australien, USA, Italien, Schweiz kommen. Ich repräsentiere dabei Kirgistan und zugleich Deutschland. Die Kollegen sind sehr nett und dennoch unterhalten wir uns nicht so oft, denn jeder hat was zu tun. Der Gründer und Chef der Firma sitzt immer mit Praktikanten in einem Raum. Alle (mit Praktikanten zusammen)nennen ihn von Vornamen und können ab und zu Witze mit ihm machen. Er ist also immer dabei, wenn jemand was zu fragen hat.

Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit der Analyse der Informationen, aber kriege ich es langsam hin. Außerdem gibt es interessante Fakten über die Mitarbeitern, z.B. die schweizerischen Mitarbeiter laufen in der Firma Barfuss (übrigens so was habe ich auch in einer der größten Bibliotheken Genf beobachtet). Ich möchte kein Stereotyp bilden, dass so was nur die Schweizern machen, denn ich gewöhne mich auch langsam zu diesem Klima und finde es sehr praktisch Barfuss im Büro zu laufen.

Paz y Cooperación

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Hier mal wieder News von mir aus Madrid.
Der Chef ist seit 2 Wochen zurück und seither hat sich beim Praktikum so ziemlich alles geändert. Meine riesige Excel-Tabelle ist abgeschlossen und endlich wurde ich mit ein paar interessanteren Aufgaben bedacht.

Im Oktober steht die Ausstellung der besten Bilder des Schulpreises bevor, von dem ich im letzten Bericht schon erzählt habe. Das heisst, die besten Bilder müssen ausgewählt werden und es warten jede Menge organisatorische Aufgaben, wie Einladung schreiben, Verpflegung organisieren auf mich. Hauptsächlich übernehme ich also die typischen “Sekretärinnen-Aufgaben” und erledige auch jede Menge Korrespondenz für den Chef.
Gerne würde ich noch mehr an den Entwicklungsprojekten mitarbeiten, die die NGO in Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten koordiniert. Dafür sind aber hauptsächlich die Festangestellten zuständig und meine Mithilfe beschränkt sich in diesem Bereich auf Übersetzungen vom Spanischen ins Englische und andersrum und hin und wieder mal das Vorformulieren eines Texts. Da die Themen aber sehr interessant sind, kann hin und wieder sogar eine Übersetzung Spass machen…
Das Highlight der Woche ist es aber, wenn ich hin und wieder zu irgendwelchen Konferenzen geschickt werde. Vorgestern war ich zum Beispiel im Aussenministerium bei einer Versammlung von Vertretern verschiedener NGOs zum Thema Menschenrechte. Dort musste ich Notizen machen und versuchen möglichst alles zu verstehen, um meinem Chef am nächsten Tag einen Bericht abliefern zu können, was dort “Wichtiges” diskutiert wurde.
Insgesamt bin ich jedenfalls sehr glücklich hier, woran die unglaublich tolle Stadt natürlich neben dem Praktikum auch nicht ganz unschuldig ist ;-). In Madrid ist einfach immer (zu jeder Tages- und Nachtzeit) jede Menge los und ich habe das Gefühl noch lange nicht alles gesehen zu haben und nur einen minimalen Bruchteil der kulturellen Angebote wahrgenommen zu haben. Bisher ist aber das Wetter einfach noch zu gut und statt ins Museum oder in Ausstellungen zu gehen, geh ich dann doch lieber in den Park oder in die unzähligen Strassencafés. Aber der Oktober kommt ja auch noch…

Praktikum bei Greenpeace

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Nach nunmehr 3 Wochenbei Greenpeace, hatte ich genug Zeit mir ein Bild von der Organisation zu machen, die mir noch weitere 9 Wochen einen angenehmen Arbeitsplatz bieten wird.

Schon vom ersten Tag an hatte man ein Gefuehl, dass man willkommen war und gebraucht wurde, auch wenn man am Anfang erstmal die etwas stumpfsinnige Aufgabe bekam Adressen in eine Datenbank einzugeben, da sich die Heads der Abteilungen ersteinmal zusammensetzen mussten um zu diskutieren, wo man eigentlich reingesteckt werden soll. Dies spiegelt uebrigens genau das Tempo wieder, was hier in Sydney in jeder HInsicht typisch ist, ruhig, gemaehchlich…’No worries” halt.

Nach zwei Tagen stumpfsinniger Ersttaetigkeit, war man sich dann einig mich in die Comms (communications) Abteilung zu stecken in der ich sofort einen Arbeitsplatz mit eigenem Telefon und PC zugeteilt bekam. Mir wurde auch direkt die Aufgabe aufgetragen mit Reporten und Journalisten verschiedener Zeitschriften via Email, Telefon und Fax zu korrespondieren, um sie ueber die bevorstehende Ausstellung anlaesslich des 30-jaehrigen Bestehens von Greenpeace Australia zu informieren und sie auch noch gleichzeitig dazu ueberreden, etwas ueber dieses Ereignis zu berichten…das hiess ersteinmal die bestehende Kontaktliste zu ueberpruefen und zu ueberarbeiten, was eine Menge Recherche bedeutete und danach dann die Liste abarbeiten, da ich solche PR-Aufgaben jedoch schon in meinem letztn Praktikum zu genuege absolviert hatte und ich gerne etwas Neues lernen wollte, war es absolut kein Problem, als ich nach einer Woche zu meinem Supervisor ging und nach einer anderen Taetigkeit fragte…man erkundigte sich, in welchem Bereich ich denn gerne etwas machen wuerde und schwupps, hatte ich bereits ein anderes Mammutprojekt aufgetragen bekommen, was mich wohl bis Ende meines Praktikums beschaeftigen wird, was jedoch nicht bedeutet, dass dies die einzige Aufgabe sein wird, die ich zugeteilt bekomme…es ist nur mein Hauptprojekt.

Die Atmosphaere bei Greenpeace ist eher die einer grossen, etwas chaotischen Familie…man koennte es auch, bedingt durch das Grossraumbuero, in denen die Abteilungen nur durch diese halbhohen Holz- oder Pappwaende getrennt sind, mit einem Ameisenhaufen vergleichen, nur nicht so organisiert… so werden Meetings im 10 Minuten-Takt einberufen und ab und zu rennt dann mein Boss oder mein Supervisor noch schnell bei mir vorbei um mir mitzuteilen, dass ich doch mitkommen solle weil dieses Meeting fuer mich hochinteressant sein wird, denn generell duerfen Praktikanten an jedem Meeting teilnehmen, da diese meist einen hochinteressanten Einblick in das Funktionieren dieser NGO geben und man auch so mal die Mitarbeiter (per Video- oder Telefonkonferenz) kennenlernt, die sich gerade irgendwo im pazifischen Raum befinden…es werden schnell kleinere Protestaktionen ins Leben gerufen, weil sich ein unbeliebter Politiker am Bondi Beach befindet und so wird einer der vielen Volunteers, nach Einwilligung, in ein Eisbaerenkostuem gesteckt und darf dann mit Plakaten den Dreh des Werbespots, dieses Politikers stoeren…man beschliesst mal eben die Abteilungen neu zu strukturieren und schon ist man dabei die besagten Holz- und Pappwaende umzustellen, Tische durch die Gegend am schleppen und die armen Herren von der IT raufen sich die Haare, weil sie in einer Ecke mit nur einem Internetzugang und einer Steckdose nun 12 PC’s haben, die alle noch schnell angeschlossen werden muessen, da das naechste wichtige Meeting bereits in 15 Minuten ist… und so weiter und so fort…

…doch trotz diesem ganzen hektischen Hin und Her ist die Atmosphaere sehr entspannt…so stoert sich keiner daran, dass man waehrend der Arbeit nebenbei ueber Skype, Messenger etc chatted, sich mal schnell den neusten Musikclip bei Youtube reinzieht oder nachschaut, was bei Facebook so los ist…dies ist ganz normal und dient zur Entspannung der Hirnwindungen, so mein Supervisor =) …das unglablichste daran ist, dass es trotzdem jeder (ja, auch ich) schafft, seine Arbeit effektiv zu erledigen und so zur Verbesserung der Welt beitraegt =)…

…nun steht ja vom 2. bis zum 9.9 der APEC-summit in Sydney an, an denen auch Groessen wie Bush und Putin teilnehmen werden…ich sehe diesem Ereignis bereits mit grosser Spannung entgegen und bin auch darauf gespannt, was Greenpeace (wahrscheinlich wieder 5 Minuten vor Schluss) hier auf die Beine stellen wird…

…zu guter Letzt sei gesagt, dass ich mit diesem Praktikum vollends zufrieden bin und mich auf weitere 9 Wochen mit dieser NGO freue…

Aperian Global Kopenhagen

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Ich bin jetzt seit 4 Wochen in Kopenhagen und fühle mich rundum wohl. Dazu braucht es bei mir auch nicht viel: Altstadt, Kopfsteinpflaster, dann bin ich schon zufrieden. Und hier sind echt ALLE mit dem Fahrrad unterwegs, was ich toll finde, weil es mich so an Freiburg erinnert. Ich hab auch gleich mein Rad fit gemacht und es ist soooo schön durch Kopenhagen zu radeln.

Mit meinem Praktikum bin ich auch total zufrieden. Wir sind zu Sechst im Büro. Alle zwischen 22 und 32 Jahre alt. Die erste Woche war super organisiert, jeder hat sich für mich Zeit genommen um mir alles zu erklären. Ich habe auch gleich festgestellt, dass meine Arbeit viel komplexer ist, als ich erwartet hatte. Seit der zweiten Woche arbeite ich voll mit. Hauptsächlich bin ich auf der Suche nach Country Specialists (CS). Wenn wir Interkulturelle Trainings anbieten, dann arbeiten wir mit einem Trainer und einem CS. Der Trainer ist für die Durchführung des Trainings allgemein zuständig und der CS ist quasi der Berater für die ganz alltägliche und speziellen Fragen. Deshalb kommt ein CS idealerweise aus dem Land, für das das Training ist. Wir haben eine Datenbank, die die Suche erleichtert, aber manche Sachen sind nicht so einfach. Im Moment suche ich gerade nach einem Menschen aus Malaysia der in Estland lebt ;-) Die Zeit für die Suche ist auch immer ziemlich eng. Der CS wird erst gesucht, wenn Termin, Location und Trainer schon fest stehen. Da bleiben manchmal nur 3 Tage für die Suche.

Wir sind hier für den Bereich EMEA (Europe, Middle East, Asia) zuständig (nur eine der vielen Abkürzungen, die ich bisher gelernt habe) und manchmal steht und die Zeitverschiebung etwas im Weg. Im Moment versuchen wir neue CS in Indien zu finden. Deshalb führe ich jetzt auch Vorstellungsgespräche per Telefon. Das ist gar nicht so einfach. Am Anfang dachte ich:”Hallo, ich bin die Praktikantin. Wie soll ich mich einem 45-jährigen Firmenboss gegenüber denn auch nur irgendwie konfident anhören???”

Der Umgang hier im Büro ist locker. Es war auch kein Problem, dass ich 2 Stunden später ins Buero kam, als ich meine Aufenthaltgenehmigung beantragen musste. Die Kleiderordnung ist auch sehr frei, trotzdem rennt hier niemand in FlipFlops oder Turnschuhen rum. Nur wenn ein Training im Büro stattfindet sind wir ein bisschen formaler (keine Jeans, aber Bluse).

Morgen kommt mein Bruder für ein paar Tage nach Kopenhagen, ich bin mal gespannt, wie es ihm hier gefällt.

Red Cross Iceland

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Nach 11 Monaten auf dem Festland bin ich seit Samstag wieder auf meiner schönen Insel. Es ist fast viel zu normal - als wäre Deutschland eine Illusion gewesen - aber das Gute an Zuhause ist ja dass sich da meistens wenig ändert.

Mein Praktikum hat am Montag angefangen und bis jetzt habe ich wenig Arbeit gemacht. Die Hälfte meiner Kollegen sind noch bis nächste Woche im Urlaub und deshalb ist es schwierig mit den verschiedenen Projekten anzufangen. Meine Chefin (die Leiterin der Auslandsabteilung) ist sehr nett und freundlich und ich glaube die Zusammenarbeit mit ihr wird gut laufen. Sie hat sich schon ein paar Projekte für mich ausgedacht - Informationsmaterial verfassen über HIV AIDS in Afrika für die Homepage, Mithilfe an einem Bericht für das Aussenministerium, bei der Organisation von den internationalen Treffen und bei der Optimierung von den Projekt-Beschreibungen. Habe mich noch nie mit project management befasst und habe da vor allem bissle Angst - aber was ganz neues lernen wird auch interessant sein.

For now versuche ich mich über alles zu informieren so weit es geht, vor allem über HIV AIDS in Afrika und die Projekte die RC Iceland da durchführt. Ich habe auch die (typische Praktikanten) Aufgabe bekommen die Literatur in der Abteilung zu organisieren und habe nun eine Stapel an Sachen vor mir stehen die ich lesen möchte.

Meine ersten Beobachtungen:

Dresscode gibt es eigentlich nicht, T-shirt & Jeans oder Bluse und Rock…hier geht alles.

Nur die jeweiligen Abteilungsleiter haben ein eigenes Büro und da ist die Tür meistens auf - ‘open concept’ also. Stört mich ein bisschen beim lesen, aber ich glaube ich werde mich daran wöhnen.

Wir essen gemeinsam zu Mittag und ich finde es richtig schwierig mit meinen Kollegen aus anderen Abteilungen Kontakt aufzunehmen. Die Isländer sind eben nicht besonders offen am Anfang.

Ausbildung, Studium oder Erfahrung ist hier anscheinend ziemlich egal - die meisten Menschen die hier arbeiten haben nicht den Hintergrund den man so erwartet.

Gestern hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag in dem betreuten Wohnen für behinderte, wo ich 2 Abende pro Woche (und eventuell manchmal am Wochenende) ein bisschen Geld verdienen werde. Es war richtig interessant und ich bin froh dass ich mich dafür entschieden habe, weil ich glaube es wird eine ganz gute und erfahrungsreiche Arbeit sein.

ganz liebe Grüsse an euch alle - freue mich auf mehr Beiträge ;)

Praktikum in einer NGO

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Nach dem dritten Arbeitstag kann ich jetzt auch die ersten Ergebnisse zur Organisationsstudie beitragen.

An meinem ersten Tag wurde ich von zwei festangestellten Spanierinnen sowie drei internationalen Praktikanten empfangen. Sie erzählten mir bei einem Kaffee erstmal von der Arbeit der NGO allgemein und woran jeder einzelne im Moment  arbeitet. Ziemlich schnell wurde klar, dass hier ein sehr lockerer und persönlicher Arbeitsstil herrscht. Später bekam ich mein eigenes Büro mit PC (leider ohne Internetzugang) zugewiesen und began mit der Arbeit. Diese wird die nächsten Wochen eher langweilig sein, da im August in Spanien alle im Urlaub sind und fast nichts los ist. Auch der Chef der NGO ist bis Ende August weg und somit wird es in den nächsten zwei Wochen keine neuen Projekte geben. So lange ist es meine “Mission” hunderte von Namen und Kontaktdaten von Schülern aus aller Welt in eine Excel-Tabelle einzutragen, die bei einem ausgeschrieben Schulpreis mitgemacht haben und Bilder eingeschickt haben. Es ist zwar ganz spannend all die Bilder zum Thema “Menschenrechte” der Schüler anzuschauen, aber mit der Zeit wird es doch ziemlich langweilig all die Namen und Adressen abzuschreiben. Zum Glück bemühen sich die Kollegen jedoch mir hin und wieder mal ein bisschen Abwechslung zu bescheren und interessantere Aufgaben zu geben.

Die Arbeitsatmosphäre ist hier jedenfalls sehr angenehm und man jeden jederzeit um Hilfe fragen. Auch bleibt genug Zeit, um sich ein wenig über Persönliches zu unterhalten. Eine Hierarchie ist hier im Moment überhaupt nicht wahrzunehmen, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass sich das Arbeitsklima vielleicht ein bisschen “verschärfen” könnte wenn der Chef zurückgekehrt ist.

Trotzdem freu ich mich schon auf seine Rückkehr. Die kommenden Projekte im September und Oktober hören sich nämlich sehr vielversprechend an…