UNDP, Syrien

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Mein erster Tag. Wie an den meisten ersten Tagen in einem Praktikum ist nicht so viel los, wie man es aber auch schon erwartet. Die Chefin begrüsst mich persönlich und stellt mich dem kleinen, internationalen Team vor. Die Kollegen sind jederzeit ansprechbar, außer sie telefonieren gerade oder sind mit einem Text oder mit Recherche beschäftigt. Dann versteht es sich von selbst, dass man wartet, bis sie Zeit haben. Dies ist aber in der Regel kein Problem. Der generelle Dresscode ist Office-Style, Anzug oder Bluse und Rock.
Meine Arbeitzeit ist 7 Stunden (von 08.30- 15.30 Uhr, und manchmal doch laenger, wenn es noch was tun gibt. Ich finde die Arbeitszeiten total sinnlos fuer eine internationale Organization. Ich meine die collidieren alle Projekte mit UN Headquarter in Newyork) Das schlimmste ist Wochenende. Die gilt in Syrien Freitag und Samstag. Sonntag ist ein Arbeittag. Ich bin bis jetzt nicht daran gewoehnt.
Die Zeit ist sehr schnell rum gegangen. Zwei Wochen sind wie im Fluge vorbei. Es liegt wahrscheinlich daran, dass ich genug zu tun habe. Ich arbeite mit dem Media and Communication Team, was eigentlich sehr gut ist, weil ich eigentlich an allen Projekte teilnehmen kann und mit verschiedenen NGOs Kontakt nehme und nicht nur UNDP. Es ist zwar manchmal anstrengend, da mein direkter Boss der Sohn des Aussemnministers in Syrien ist und sehr hochnaesig ist aber wie ihr mich alle jetzt kennt, ich lasse mich nicht einschuechtern und ich denke wir werden schon gute Freunde sein, ich lasse mir Zeit bis ende August::))