Young SIETAR

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Ich habe hier einen Link zum Thema interkulturelle Kommunikation: www.youngsietar.org

Das ist eine junge Gruppe die sich mit interkultureller Bildung, Training und Forschung beschäftigt.

LG Alex

In charge of the office

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Hallihallo,

meine vorletzte Woche in Kopenhagen und alle haben sie mich im Stich gelassen :( . Tja,  meine Kolleginnen sind letzten Samstag nach Boston geflogen um dort eine Woche lang Seminare mit unseren Kollegen aus Boston zu besuchen und sich gegenseitig besser kennezulernen. Also bin ich diese Woche mein eigener Chef und habe das Buero fest im Griff (hehehe).

Erst war ich ueberrascht, als ich erfahren hab, dass alle nach Boston fliegen, aber es war schnell klar, dass niemand ein Problem damit hat mich hier alleine arbeiten zu lassen. Schliesslich wurde ich ja von Anfang an in alle Arbeitsablaeufe integriert. Ich habe auch festgestellt, dass ich Aperian Global bereits so gut kenne, dass ich auch wichtige Entscheidungen alleine treffen kann und darf ohne mir vorher von irgend jemandem eine Erlaubnis einholen zu muessen. Jetzt teste ich diese Woche halt mal, wie es so ist, wenn man seinen Tag selbst einteilen kann. Vielleicht entdecke ich ja meine Eignung als Freelancer. Naja, ein bissel zu ruhig ist es hier schon.

Ich bin hab auch schon angefangen, mich langsam von Kopenhagen zu verabschieden. Ich freu mich zwar schon drauf euch alle wieder zu sehen, aber Kopenhagen gefaellt mir einfach soooooooo gut und ich wuerde lieber weiter arbeiten, als wieder an die FH zurueck zu gehen.

Ich schick euch viele liebe Gruesse aus Kopenhagen!

Alex

Aperian Global Kopenhagen

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Ich bin jetzt seit 4 Wochen in Kopenhagen und fühle mich rundum wohl. Dazu braucht es bei mir auch nicht viel: Altstadt, Kopfsteinpflaster, dann bin ich schon zufrieden. Und hier sind echt ALLE mit dem Fahrrad unterwegs, was ich toll finde, weil es mich so an Freiburg erinnert. Ich hab auch gleich mein Rad fit gemacht und es ist soooo schön durch Kopenhagen zu radeln.

Mit meinem Praktikum bin ich auch total zufrieden. Wir sind zu Sechst im Büro. Alle zwischen 22 und 32 Jahre alt. Die erste Woche war super organisiert, jeder hat sich für mich Zeit genommen um mir alles zu erklären. Ich habe auch gleich festgestellt, dass meine Arbeit viel komplexer ist, als ich erwartet hatte. Seit der zweiten Woche arbeite ich voll mit. Hauptsächlich bin ich auf der Suche nach Country Specialists (CS). Wenn wir Interkulturelle Trainings anbieten, dann arbeiten wir mit einem Trainer und einem CS. Der Trainer ist für die Durchführung des Trainings allgemein zuständig und der CS ist quasi der Berater für die ganz alltägliche und speziellen Fragen. Deshalb kommt ein CS idealerweise aus dem Land, für das das Training ist. Wir haben eine Datenbank, die die Suche erleichtert, aber manche Sachen sind nicht so einfach. Im Moment suche ich gerade nach einem Menschen aus Malaysia der in Estland lebt ;-) Die Zeit für die Suche ist auch immer ziemlich eng. Der CS wird erst gesucht, wenn Termin, Location und Trainer schon fest stehen. Da bleiben manchmal nur 3 Tage für die Suche.

Wir sind hier für den Bereich EMEA (Europe, Middle East, Asia) zuständig (nur eine der vielen Abkürzungen, die ich bisher gelernt habe) und manchmal steht und die Zeitverschiebung etwas im Weg. Im Moment versuchen wir neue CS in Indien zu finden. Deshalb führe ich jetzt auch Vorstellungsgespräche per Telefon. Das ist gar nicht so einfach. Am Anfang dachte ich:”Hallo, ich bin die Praktikantin. Wie soll ich mich einem 45-jährigen Firmenboss gegenüber denn auch nur irgendwie konfident anhören???”

Der Umgang hier im Büro ist locker. Es war auch kein Problem, dass ich 2 Stunden später ins Buero kam, als ich meine Aufenthaltgenehmigung beantragen musste. Die Kleiderordnung ist auch sehr frei, trotzdem rennt hier niemand in FlipFlops oder Turnschuhen rum. Nur wenn ein Training im Büro stattfindet sind wir ein bisschen formaler (keine Jeans, aber Bluse).

Morgen kommt mein Bruder für ein paar Tage nach Kopenhagen, ich bin mal gespannt, wie es ihm hier gefällt.

Perceive - send - receive

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Einmal im Monat gibt es in meiner Firma eine Präsentation, die einer der Kollegen vorbereitet. Gestern war das Thema “perceive-send-receive”. Dabei ging es um verschiedenen Kommunikationsformen (dircet, indirect, person centered,…).
Letztlich sind wir bei der Frage hängen geblieben, wie man als Personalchef einem Mitarbeiter auf indirekte Weise (face saving) mitteilt, dass man ihm kündigt. Wir haben sicherlich 1 1/2 Stunden darüber diskutiert ohne eine zufriedenstellende Antwort darauf zu finden. Schwierig war vor allem die Frage: Wie sag ich es ohne das Wort “Kündigung” auszusprechen?

Vielleicht habt ihr ja eine Antwort!?!