Wie viele Persönlichkeiten erkennt Ihr?
Filed Under Verschiedenes · Tagged: Spaß
Ich konnte zwar das Foto hochladen, aber nicht so, dass es sichtbar wird, sobald man auf den Beitrag klickt.
Also hier ist der Link: http://www.richpoint.eu/wp-content/personalities.jpg
Vorbildcharakter: Ehrenamtliche Integrationshilfe
Filed Under Verschiedenes · Tagged: Integration, News
Im südhessischen Erbach (Odenwaldkreis) gibt es ein Integrationsprojekt auf ehrenamtlicher Basis. Dafür werden Deutsche gesucht, die sich eines Zuwanderers annehmen: Neben technischer Unterstützung wie der Begleitung bei Behördengängen soll vor allem auch der Spracherwerb der Migranten gefördert werden. Vereinsleben, Konzertbesuche oder Dorffeste - durch die Kontakte zu Deutschen werden Migranten von Anfang an in das Gemeinschaftsleben des Ortes integriert. Der Grundgedanke des Projekts ist das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund am Heimatort.
Der Nutzen ist keinesfalls einseitig: Die deutschen Helfer haben die Möglichkeit, interessante Bekanntschaften oder sogar Freundschaften mit Menschen aus anderen Kulturen aufzubauen. Zudem trainieren Deutsche, die ansonsten möglicherweise kaum oder gar keinen Kontakt zu Migranten hätten, eine soziale Kernkompetenz - nämlich interkulturelle Sensibilität. Obendrein erhalten die Freiwilligen auf Wunsch eine 40-stündige Grundqualifizierung in den Bereichen Zuwanderung, Integration und interkulturelle Kommunikation sowie zu den Aufgaben und Grenzen eines “Migrationsbegleiters”. Ein Projekt, das durchaus erfolgversprechend klingt und deshalb meiner Meinung nach auf jeden Fall zur Nachahmung empfohlen ist!
Interkulturelle Kommunikation bei WoW
Filed Under Verschiedenes · Tagged: Web
Im Blog des Online-Spielers Roger aka Asak, dem “Krieger” habe ich einen witzigen und doch interessanten Aspekt der interkulturellen Kommunikation entdeckt. Gegenstand ist das Online-Spiel World of Warcraft. Für alle unter Euch die mit Computerspielen nicht so firm sind: World of Warcraft oder kurz WoW (Welt der Kriegskunst) ist ein sogenanntes Massen-Mulitplayer-Online-Rollenspiel, wo mittlerweile Millionen von Menschen über das Internet zusammen oder gegeneinander spielen.
Zum Hintergrund: Mittlerweile haben sich rund um World of Warcraft allerhand Geschäftsmodelle entwickelt. So kann man die virtuelle Währung („Gold“) ohne weiteres in echtes Geld verwandeln, indem man das erspielte “Gold” anschließend zum Beispiel über ebay verkauft. In China hat sich hierfür ein ganzer Industriezweig etabliert. Es werden billige Arbeitskräfte eingestellt, die in Schichtarbeit online “Gold schürfen”, welches ihre Arbeitgeber gewinnbringend an Spieler in der ganzen Welt veräußern. Gold schürfen kostet Zeit – verständlich, dass die miesten Spieler ihre kostbare Spielzeit lieber mit spannenden Abenteuern, als mit langweiligem Gold sammeln verbringen. Hierzu ein kleines Video:
Und da immer mehr Spieler mit den chinesischen Goldfarmern Probleme haben, oder einfach von ihnen auf chinesisch angesprochen werden, um Gold oder Items zu kaufen, hat Asak seinen WOW Chinesischkurs für Anfänger online gestellt. Die Vokabeln umfassen neben den absoluten Basics, wie „hallo“, „ok“ und „Ich spreche kein chinesisch. Gib mir Geld“ auch Sätze härterer Gangart. So kann man einem “farmenden” Chinesen sein Gold auch einfach mit dem Satz: „Treib das Geld auf, sonst breche ich dir die Beine“ wieder abluchsen. Er rät seinen Lesern sich die wichtigsten Sätze „mit rot auf den Unterarm zu schreiben, um sie immer parat zu haben.“
Lustig wie weit interkulturelle Kommunikation doch gehen kann.
P.S. Asak distanziert sich von jeglichem Rassismus und sieht seinen Beitrag eher sarkastisch und ironisch. Recht hat er, nicht, dass er die gleichen Probleme kommt wie Mister Wong, die erst kürzlich ihr Logo auf grund von rassistischen Vorwürfen von ihrer Website entfernt haben.
Young SIETAR
Filed Under Verschiedenes · Tagged:
Ich habe hier einen Link zum Thema interkulturelle Kommunikation: www.youngsietar.org
Das ist eine junge Gruppe die sich mit interkultureller Bildung, Training und Forschung beschäftigt.
LG Alex
Lieber Gruß aus Nürnberg
Filed Under Organisationsstudie · Tagged: Praktikum
Hallo Ihr Lieben,
Vielleicht feiert ihr jetzt, endlich nach langen Ferien wiederzusehen.
Schade, dass ich in der ersten Woche nicht da bin.
Gerade bin ich fast in der Endphase meines Praktikums und endlich bin ich bereit, etwas darüber mitzuteilen.
Mein Praktikum habe ich zuerst in einer Ausländerberatungsstelle, die „Inkultura“ hieß, in Fulda angefangen. Hier wurde die Arbeit im Rahmen der Ausländerberatung, der Hilfe zur Integration und der Traumatabearbeitung durgeführt.
Jeden Tag kammen ziemlich viele Leute hier, eingentlich wegen alltäglichen Sachen. Hier arbeitet nur eine Frau, die meine Chefin war und diese Ausländerberatungsstelle gegründet hat. Sie macht viele schriftliche telefonische Arbeiten im Auftrag von Klienten oder Begleitung zur Behördegänge usw.
Viele Asylberechtigte und Asybewerber sind auch Klienten. „Klient“ klingt ganz geschäftlich, aber die Atmosphäre war sehr familiär. Die Chefin kennt fast alle Leute, die hier kommen.
Ich habe eher als Hospitant die Arbeit begleitet. Trotzdem hatte ich großes Interesse daran, die Leute zu beobachten und kennen zu lernen.
Ein Mädchen aus Eritrea habe ich kennen gelernt. Wegen des religiösen Grunds haben ihre Eltern im Gefängnis in Eritrea festgenommen, danach wollte sie eigneltlich nach Großbritanien fliehen, aber sie ist irgendwie in Frankfurt gelandet. Immer noch hat sie keine Ahnung, wieso sie in Deutschland gelandet hat. Wegen des Visums war sie noch im Gerichtsprozess.
Das war einfach eine große Freude, die nette Leute kennen zu lernen.
Währen dieser Zeit in der Inkultura bekam ich noch einen Bescheid vom Bundesamt für Migrartion und Flüchltlinge (BAMF) in Nürnberg, dass ich mein Praktikum Mitte September anfangen kann. Bis zum Anfang September blieb ich in der Inkultura, und Mitte September habe ich mein zweites Praktikum hier in Nürnberg angefangen.
Ich wollte euch auch etwas über mein jetziges Praktikum mitteilen, aber es ist immer noch anstrengend, längere Sätze auf Deutsch zu Schreiben. Manche können verstehen, was ich gemeint habe.
Dann wünsche ich euch einen guten Start ins Studium und sehen wir uns bald.
Lieber Gruß von Yunhee
