Die Toskana genießen…
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…aber bitte möglichst deutsch!
Hier ein weiteres, sehr interessantes Detail, auf das ich während meiner Arbeit gestoßen bin: Ein Hotel in Italien aus dem Programm des Reiseveranstalters wurde von den deutschen Reisegästen auffallend negativ beurteilt. Der Veranstalter will der Sache natürlich auf den Grund gehen: Da der Reiseleiter stets vor Ort mit dabei ist, wird er aufgefordert, Stellung zu nehmen. Er beschreibt Folgendes:
“(…) Die Gäste bemängeln beim Frühstück, dass (…) es manchmal dauert, bis beim Buffet nachgelegt wird - dabei ist das Frühstück von hervorragender Qualität: Täglich andere, frisch gebackene Kuchen! Beim Abendessen bemängeln die Gäste, dass so spät und so viel gegessen wird, so viel Fleisch serviert wird und auch das gegrillte Gemüse schmeckt nicht allen Vegetariern. 10 Minuten vor halb acht sitzen schon alle Gäste am Tisch, kurz nach halb acht beginnt der Getränkeservice jeden Tag nach dem gleichen Rhythmus: erst die übrigen Flaschen vom Vortag, dann die Wasserbestellungen, dann die Weinbestellungen - es kann den Gästen nicht schnell genug gehen, als ob sie am Verdursten und Verhungern seien. Die Portionen sind normal bemessen und es gibt zu jedem Gang einen Nachschlag. Wir haben eine Woche feinste toskanische Spezialiäten von höchster Qualität zu essen bekommen.”
Der Reiseleiter liefert im Beurteilungsbogen selbst eine mögliche Erklärung für die Unzufriedenheit der deutschen Gäste in dem italienischen Hotel:
“Die teilweise negativen Gästekommentare, die mir nicht ganz plausibel sind, kommen wahrscheinlich daher, dass man in dem toskanischen Ort ohne Stress lebt, sich nicht von der deutschen Überpünktlichkeit unter Druck setzen lässt, die Rezeption gelegentlich nicht besetzt ist und die Menschen nicht alles so engstirnig sehen.”
Der Reiseveranstalter möchte natürlich versuchen, die Beschwerden in der (Hotel-)Planung für das folgende Jahr zu berücksichtigen. Allerdings ist der Reiseleiter selbst ratlos, was man besser machen könnte und kommt zu einer harten Schlussfolgerung:
“(…) doch weiß ich nicht, was wir dem Hotel als Verbesserungsvorschläge geben könnten - es sind eher unsere Gäste, die nicht alle in dieses Haus passen.”
Ich persönlich habe den Eindruck, dass der Reiseleiter sich der interkulturellen Problematik sehr wohl bewusst ist: Schließlich weist er auf die Unterschiede im Zeitverständnis hin sowie auf die Regelorientiertheit der deutschen Gäste im Gegensatz zur Gelassenheit des italienischen Hotelpersonals. Auch die mangelnde Bereitschaft der Deutschen, sich auf die Besonderheiten bzw. Eigenheiten der italienischen Kultur einzulassen, hat er offenbar erkannt. Der Reiseleiter, der ja allein schon aus beruflichen Gründen ein Experte auf dem Gebiet der italienischen Kultur ist, besitzt also die nötige Sensibilität, um die interkulturellen Probleme zu erkennen. Er weiß, wo die Ursachen liegen.
Stellt sich für mich die Frage: Ist es nicht Aufgabe des Reiseleiters, seinen Gästen genau diese Sensibilität zu vermitteln - also die Reisenden auf Eigenheiten der italienischen Kultur vorzubereiten und ihnen die Gegebenheiten so zu vermitteln, dass sie lernen, das Land und die Menschen so zu genießen und zu akzeptieren, wie sie sind? Ich denke, ein Reiseleiter muss in jedem Fall die Kompetenz besitzen, seinen Reisegästen trotz oder gerade mittels kultureller Unterschiede einen angenehmen Urlaub zu ermöglichen. Wenn er selbst das nötige Verständnis besitzt, sollte er auch in der Lage sein, es an seine Gästen weiter zu geben. Macht nicht gerade diese Fähgikeit einen kompetenten Reiseleiter aus?
Mein letzter Tag in Island
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Noch sitze ich an meinem Schreibtisch im Büro und geniesse meine letzen Stunden als Praktikantin bei dem isländischen Roten Kreuz. Es ist eine schöne Zeit gewesen und ich habe viel gelernt von den Menschen in der Auslandsabteilung, die in ihrem Berufsleben so viele Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben.
Mein Praktikum war vielleicht nicht so arbeitsaufwändig und stressig wie ich erwartet habe, aber alle hier sind mit meiner Arbeit total zufrieden, und ich habe natürlich viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Gestern wurde ich von der Abteilung offiziell verabschiedet, da meine Chefin heute nicht da ist. Ich war total überwältigt von der Rede die meine Chefin in ‘my honour’ gehalten hat - darüber hinaus habe ich einen Blumenstrauss bekommen, eine wunderschöne Karte von den Mitarbeitern und einen tollen Gutschein für das Einkaufzentrum ! Ich werde mich also heute ein bisschen neu einkleiden können, bevor ich meine Sachen wieder zusammenpacke und morgen früh zurück nach Deutschland fliege !
Ein paar Bilder vom Abschied gibt es hier: http://www.facebook.com/album.php?aid=62263&l=9b1b1&id=595955342
Traurig bin ich aber eigentlich nicht, die Erfahrung war toll und es war schön wieder daheim zu sein, aber es warten ja viele ganz tolle Sachen auf mich in Fulda nächste Woche und darauf kann ich mich nur noch freuen !
Ich schicke euch allen gaaanz herzliche Grüsse aus Reykjavík und freue mich auf das baldige Wiedersehen an der Hochschule. Geniesst eure letzten Praktikumswochen und habt eine gute und sichere Reise zurück!
Das Ende eines sommerlichen Winters naht….
Filed Under Organisationsstudie · Tagged: Praktikum
Traurig traurig, aber wahr, am 30.10 gehts auch fuer mich wieder Heim mit dem beruehmten lachenden und weinenden Auge!
Noch eine Woche bleibt mir ich bei Greenpeace und ich bereue es nicht mich so kurzfristig fuer dieses Praktikum entschieden zu haben! Es war ein Erlebnis, welches mir viele neue, kulturelle Eindruecke lieferte, den Winkel meiner perspektivischen Ansicht aenderte, mich zu einem Experten in australischer Politik machte, teilweise sehr arbeitsintensiv (sowohl praktisch, als auch theoretisch) war und mir zeigte, dass man doch auch als einzelner Mensch in einer Gruppe dazu beitragen kann, die Welt ein Stueck weit zu veraendern, Menschen aufzuruetteln ueber unangenehme Dinge nachzudenken und selbst aktiv zu werden.
Zudem lernte ich viele interessante Menschen der unterschiedlichsten Nationalitaeten kennen und einige dieser sind mir doch sehr ans Herz gewachsen. Dieses Praktikum war in jeder Hinsicht ein positives Erlebnis, bei dem ich viel gelernt habe!
Zur Zeit erbeite ich noch in der Promotion vom Walk Against Warming mit, ein nationales Ereignis, das zwei Wochen vor den Wahlen am 24. November statt findet und den Politikern zeigen soll, was die australische Bevoelkerung von dem Thema Climate Change und Global Warming haelt. Ein weiteres interessantes Projekt, an dem es wirklich Spass macht mitzuarbeiten. Leider werde ich dieses Ereignis nicht persoenlich miterleben koennen und deswegen versuche ich jetzt ein Stueck weit von mir selbst einzubringen.
<!–[if !supportEmptyParas]–> <!–[endif]–>Auch kulturell gab es vor zwei Wochen ein interessantes Ereignis in Form des Besuches des Oceans und Forests Teams von GPAP. Da diese groesstenteils auf den pazifischen Inseln, Papua Neu Guinea etc. stationiert sind und auch meist diesen Nationaltitaeten entspringen, trifft man sie nicht so haeufig im Sydney Office, wenn sie jedoch kommen, um den Fortschritt ihrer Kampagnen vorzustellen, wird dieses Ereignis jedesmal mit einer kleinen Festivitaet verbunden. So sassen wir diesmal auf typisch polynesischen Bastmatten auf dem Boden des Meetingraumes, die meisten trugen Hawaiihemden oder Sarongs und waehrend der Praesentation wurde die auf den Pazifikinseln traditionelle Kava-Zeremonie abgehalten. Urtypisch, mit zeremoniellem Becken und passsenden Trinkgefaessen aud Kokosschalen. Kava ist ein Kraeutergetraenk mit leicht berauschender Wirkung, dass fruher ausschliesslich von Maennern zubereitet und getrunken wurde. So wurde es auch in diesem Falle allein von Maennern zubereitet, wir Frauen durften es jedoch auch ausnahmsweise trinken =). Da es nur 6 Schalen gab, wurden diese immer wieder aufgefuellt und herumgereicht. Man muss die volle Schale mit einem Klatschen in Empfangn nehmen, dann die Schale in moeglichst einem Zug leeren, wobei die anwesenden Gaeste in die Haende klatschen und nach leeren der Schale klopft man sich auf die Schenkel oder klatscht wieder in die Haende, falls man diese frei hat. Sehr interessant, lustig und entspannend. Selbst unser CEO gab sich im Hawaiihemd die Ehre. Nach der Praesentation sass man doch noch zusammen, leerte den Rest Kava und danach ging es dann wieder mit der ganzen Mannschaft in die Greenpeace Stammkneipe Sweenys.
Dann war da noch mein Geburtstag…. Mirco, ein anderer deutscher Praktikant und ich hatten am 10. & 11. Geburtstag und da man bei Greenpeace weiss, dass wir uns weit weg von unserer Familie befinden, wurde fuer uns ein Geburtstagskuchen und Geburtstagskarten mit allen Unterschriften organisiert und dann eine kleine Feier in der Office-Kueche veranstaltet, die anschliessend im Spanish Club mit Freibier und –wein fuer alle Praktikanten fortgesetzt wurde. Was fuer ein schoener Abschluss meines Geburtstages, der mir schon durch den Besuch bei Nicola versuesst wurde, die ich an dieser Stellen ganz herzlich in Neusseland gruessen moechte =)…Bilder von allen Schandtaten gibt es uebrigens im Studivz zu bewundern =)…
<!–[if !supportEmptyParas]–><!–[endif]–> Auch an Australien habe ich mich gewoehnt und es gefaellt mir mittlerweile sogar gut hier. In meiner WG haben wir mittlerweile eine gute Gemeinschaft, von der jedoch 5/6 am 29. ausziehen, um heim zu fliegen, woanders hin zu reisen, in eine neue Bleibe zu ziehen etc. Interessanterweise, ist der einzige, der sich dieser Gemeinschaft entzieht und lieber seine eigenen Wege geht der Australier. Vielleicht fuehlt er sich auch durch den kulturellen Mix aus Franzosen, Hollaendern, Deutschen und Japanern einfach ueberfordert =)
Nun ja, ich bin mal gespannt, was mich in meinen letzten Tagen noch erwarten wird.
In diesem Sinne sende ich die letzten Gruesse aus dem warmen und sonnigen Sydney. Bald sehen wir uns ja alle wieder, was ein ganz schoen informatives Erlebnis werden sollte =)…geniesst die Zeit noch so gut es geht, denn bald hat uns Deutschlands kalter und grauer Alltag wieder =)…
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In charge of the office
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Hallihallo,
meine vorletzte Woche in Kopenhagen und alle haben sie mich im Stich gelassen
. Tja, meine Kolleginnen sind letzten Samstag nach Boston geflogen um dort eine Woche lang Seminare mit unseren Kollegen aus Boston zu besuchen und sich gegenseitig besser kennezulernen. Also bin ich diese Woche mein eigener Chef und habe das Buero fest im Griff (hehehe).
Erst war ich ueberrascht, als ich erfahren hab, dass alle nach Boston fliegen, aber es war schnell klar, dass niemand ein Problem damit hat mich hier alleine arbeiten zu lassen. Schliesslich wurde ich ja von Anfang an in alle Arbeitsablaeufe integriert. Ich habe auch festgestellt, dass ich Aperian Global bereits so gut kenne, dass ich auch wichtige Entscheidungen alleine treffen kann und darf ohne mir vorher von irgend jemandem eine Erlaubnis einholen zu muessen. Jetzt teste ich diese Woche halt mal, wie es so ist, wenn man seinen Tag selbst einteilen kann. Vielleicht entdecke ich ja meine Eignung als Freelancer. Naja, ein bissel zu ruhig ist es hier schon.
Ich bin hab auch schon angefangen, mich langsam von Kopenhagen zu verabschieden. Ich freu mich zwar schon drauf euch alle wieder zu sehen, aber Kopenhagen gefaellt mir einfach soooooooo gut und ich wuerde lieber weiter arbeiten, als wieder an die FH zurueck zu gehen.
Ich schick euch viele liebe Gruesse aus Kopenhagen!
Alex
Global Forum on Youth and ICT
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Hallo Leute!
Als Teil meines Praktikums nehme an vielen Konferenzen teil, und Genf ist die Stadt der Konferenzen, wie ihr wahrscheinlich wisst. Ich habe schon etwa zehn Konferenzen und Seminaren verschiedener Art hinter mir. Meine letzte Konferenz, die von UNO organisiert, genannt „Global Forum on Youth and ICT (information, communication and technologies)“, war sehr beeindruckend. Ich hatte das Gefühl, dass jeder, der mit „International Community“ zu tun hat, macht etwas Gutes für die Community und etwa „rettet die Welt“ von verschiedenen globalen Problemen, wie HIV/AIDS, Armut usw. Im Anhang sieht ihr mehr detaillierter Entwurf, was die Projekte in aller Ecke der Welt betrifft. Was ich damit sagen wollte, ist, lassen uns auch die Welt „retten“, mit unseren Ideen. Denn wir sind auch die zukünftige Internationals. Außerdem ist unsere ICEUS Gruppe schon eine International Community.
Ich warte mit großer Neugier auf eure Reaktion und vielen Dank im Voraus! Eure Asel
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“Global Forum on Youth and ICT”
26. Sep. 2007
organised by
UN Department and Social Affairs Through the Global Alliance for ICT and Development and the International Telecommunication Union.
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Draft created by Asel Ormonova, Intern from Covalence SA, 2007
Challenges:
Youth in developing countries with:
- HIV/AIDs and helping them make their lives better
- the lack of qualitative education
- the lack of basic resources
- unemployment
- computer illiteracy etc.
How can the Information Computer Technologies be of use in the rural areas of the developing countries?
Possibilities and Implementation:
On going projects in different part of the world initiated and run by youth of the world:
- “Pay phone -the pilot entailed giving a community school a cell phone to use as an income generating activities. The money collected from the pay phone of the school the teachers get salaries and are able to teach in the regular basis.” (Zambia)
- teaching the school materials to the rural students (grading from 1-7) through the radio broadcasting (Zambia)
- educating people of the HIV Prevention methods through concerts and performances, computer games (some African countries, such as Botswana, Mali)
- video interactive projects for disabled people, especially in Africa (Zambia and in some of the neighbouring countries)
- improving the examination system through computer based correction programmes (Senegal)
- explaining the human rights of the youth in developing countries through MTV (Latin America)
- creating digital villages, e-kiosks, mobile e-centres (India, Pakistan)
- eliminating the computer literacy (Egypt, Syria)
- “free toaster” projects –making cheap or free computer programmes and distributing them wherever they are needed (some African countries and Indonesia)
- MDG (the Millennium Development Goals) phones-the awareness training
Taking into account:
- Training by demand of the global market
- Cultural sentimentalities of countries
- The local knowledge
- Affordability of the initiated resources etc.
Strength in Partnerships
- With the international organisations
- With the multinational companies
- With the local governments
- With the youth
Almost done in Sippy Downs, Australia
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Hallo ihr Lieben :),
pünktlich zum Ende meines Praktikums wollte ich mich doch nochmal bei euch melden und ein bisschen erzählen, wie ich meine Zeit hier in Sippy Downs verlebt habe, ob es mir gefallen hat usw. Vielleicht kann der ein oder andere von euch ja auch schon so langsam ein Fazit ziehen, wie das Praktikum bei ihr/ihm gelaufen ist….
Nächste Woche habe ich noch 2 Arbeitstage und dann ist mein Praktikum vorbei. Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich nicht sehr traurig darüber bin! Ich habe nie wirklich viel zu tun gehabt und mich oft gelangweilt. Ich bin anscheinend zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt als Praktikantin eingetreten, da sich nämlich ziemlich schnell herausgestellt hatte, dass es hier einige Umstrukturierungen gegeben hat, die die Arbeit des Forschungszentrums, für das ich arbeite, stark betroffen haben - und somit natürlich auch meine Tätigkeiten für das Center. Ich hatte gehofft und auch erwartet, dass ich an Konferenzen und Seminaren teilnehmen könnte, die das Center regelmäßig organisiert und mir natürlich auch gedacht, dass ich viel Schreibarbeit erledigen müsste. Aber leider konnte ich an Ersteren überhaupt nicht teilnehmen, da es zeitlich und - wie ich vermute - auch finanziell vom Center aus nicht geklappt hat. Dann hat mir mein Chef zudem mitgeteilt, dass aus bestimmten Gründen und wegen bestimmter Probleme das Center wahrscheinlich im März 2008 geschlossen wird und jetzt nur noch die laufenden Projekte zu Ende geführt werden. Das hat mich natürlich nicht gerade motiviert. Ich habe also jetzt 3 Monate lang jeden Tag nur Research im Büro gemacht, das hatte ich mir wirklich anders vorgestellt. Vielleicht wäre es gar nicht so schlimm gewesen, aber es gab insgesamt auch nur 2 Textprojekte, an denen ich mitarbeiten konnte….wobei es sich beim Ersten lediglich um eine Art Zusammenfassung eines Berichts handelte. Diese hatte ich nach ca. 2 Wochen fertig und ab dann habe ich mich dem zweiten Projekt begonnen, was schon ein bisschen interessanter war. Mein Chef plant ein Buch über interkulturelle Kommunikation in Australien und Indien (er ist gebürtiger Inder) zu schreiben und ich habe die letzten Wochen versucht einen Beitrag zu diesem Buch zu verfassen …weiß nicht, ob ich mich als Autor so eigne, aber ist natürlich schon toll, dass ich dann im Autorenverzeichnis mit genannt werde
! Also insgesamt war dieses Projekt vom Thema her auf jeden Fall interessanter, aber ich war trotzdem enttäuscht, dass ich absolut gar nichts anderes machen konnte. Das CMCD organisiert nämlich eigentlich so interessante Projekte wie internationale Konferenzen zum Thema Rassismusforschung oder workshops in einigen Bundesstaaten Australiens zum Thema cross-cultural communication oder Rassismus am Arbeitsplatz. Das war natürlich der Hauptgrund, warum ich mich für das Praktikum interessiert habe. Leider konnte ich an diesen Veranstaltungen nun überhaupt nicht teilnehmen. Ich hatte zudem ein Büro ganz für mich alleine, was auf die Dauer natürlich auch ziemlich langweilig war.
Naja, wie gesagt, das Praktikum hat also nicht so ganz meinen Vorstellungen und Erwartungen entsprochen, aber ich bin mir sicher, dass ich trotzdem einige wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen von hier mitnehmen kann. Zum Beispiel, dass ich auf keinen Fall später für ein Forschungsinstitut arbeiten werde, bei dem ich nur Berichte schreiben und theoretische Belange abhandeln muss
… Ansonsten habe ich sicherlich einen guten Einblick in die generellen Tätigkeiten eines solchen Instituts bekommen, was mich auf jeden Fall interessiert hat und ich jetzt einiges mehr über die Arbeitsfelder in diesem Bereich weiß. Insofern werde ich das Praktikum unter “Lebens- und Arbeitserfahrung” abhaken und freue mich trotzdem, dass ich es gemacht habe!
Außerdem bereue ich es natürlich nicht, dass ich nach Australien gekommen bin :)…und jetzt, nachdem das Praktikum vorbei ist, fange ich auch erst richtig an, das Land zu genießen. Bevor ich nach Deutschland zurückkomme, werde ich noch mit einer Freundin 2 Wochen Neuseeland bereisen und dann zurück nach Australien zum Great Barrier Reef zum Schnorcheln fahren und anschließend noch zu einem 3-tägigen Segeltörn auf die Whitsunday Islands aufbrechen! Was das Reisen angeht, gehts mir also wirklich gut - was ja auch die Lowenna bestätigen kann, die ich letztes Wochenende in Sydney besucht habe
…wer im Studivz. ist, hat ja sicherlich schon die Fotos gesehen! Und dieses Wochenende kommt sie mich übrigens an der Sunshine Coast besuchen und wir werden sicherlich ein paar nette Tage zusammen verbringen!
Das sind also meine Pläne für die verbleibenden 4 Wochen hier in Australien. Am 05.11. geht mein Flug zurück nach Deutschland und ich muss sagen, ich freue mich jetzt schon total auf Fulda und euch alle dort wieder zu sehen :)! Bis dahin hoffe ich, dass ihr die verbleibende Zeit beim Praktikum oder was auch immer ihr gerade macht genießt und ich freu mich von euch zu hören bzw. vielleicht auch demnächst eure “Abschlussberichte” zu lesen.
ganz liebe Grüsse aus Down Under,
Eure Nico
Mein Praktikum in Genf
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In der Stadt, wo mein jedes Gespräch mit dem Satz „Do you speak English? Sorry, I do not speak French!“ beginnt…
Hallo an ICEUS Studenten, die sich zurzeit überall in der Welt befinden!
Das Praktikum hat mit dem Kennenlernen der Stadt Genf angefangen. Ich habe früher in Statistiken gelesen, dass 70% der Schweizern sprechen Deutsch und nur 25% Französisch. Also ich hab gehofft, dass ich während meines Praktikums genau diesen siebzig Prozent deutschsprachigen treffen werde und hatte keine Mühe gegeben, um Französisch zu lernen, d.h. 0% französische Kenntnisse. Leider hat mein Aufenthalt so weit gezeigt und streng bewiesen, dass ich dringend Französisch brauche.
Ich bin zuerst in einem Studentenwohnheim gelandet, wo ich sehr interessante Menschen getroffen habe (meistens afrikanische und internationale Studenten, und nur einer schweizerischer Student), die zum Glück Lust hatten, mit mir auf Englisch zu reden. Einer von diesen Studenten hat mir sogar geholfen eine neue Wohnung zu finden, denn die Vermieter hier sprechen meistens keine anderen Sprachen als Französisch. Meine neue Vermieterin übrigens ist der Fall. Ich rede mit ihr entweder mit „Sign language“ (d.h. Notsprachsituation ist mein Alltag) oder gar nicht, zum Glück verstehe ich mich mit ihren Kindern sehr gut. Sie sind noch klein und können mit all möglichen Mitteln mir vermitteln, was sie mir sagen wollen. Ich bin nun gespannt, wer am Ende welche Sprache erlernen wird, ich Französisch oder sie Englisch?
So weit war für mein Leben außer Praktikum. Jetzt ist das Praktikum, das ich schon seit zwei Wochen in einer Firma mache. In der Firma habe ich auch sehr internationale Atmosphäre, wo meine Kollegen aus Australien, USA, Italien, Schweiz kommen. Ich repräsentiere dabei Kirgistan und zugleich Deutschland. Die Kollegen sind sehr nett und dennoch unterhalten wir uns nicht so oft, denn jeder hat was zu tun. Der Gründer und Chef der Firma sitzt immer mit Praktikanten in einem Raum. Alle (mit Praktikanten zusammen)nennen ihn von Vornamen und können ab und zu Witze mit ihm machen. Er ist also immer dabei, wenn jemand was zu fragen hat.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit der Analyse der Informationen, aber kriege ich es langsam hin. Außerdem gibt es interessante Fakten über die Mitarbeitern, z.B. die schweizerischen Mitarbeiter laufen in der Firma Barfuss (übrigens so was habe ich auch in einer der größten Bibliotheken Genf beobachtet). Ich möchte kein Stereotyp bilden, dass so was nur die Schweizern machen, denn ich gewöhne mich auch langsam zu diesem Klima und finde es sehr praktisch Barfuss im Büro zu laufen.
