Perceive - send - receive
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Einmal im Monat gibt es in meiner Firma eine Präsentation, die einer der Kollegen vorbereitet. Gestern war das Thema “perceive-send-receive”. Dabei ging es um verschiedenen Kommunikationsformen (dircet, indirect, person centered,…).
Letztlich sind wir bei der Frage hängen geblieben, wie man als Personalchef einem Mitarbeiter auf indirekte Weise (face saving) mitteilt, dass man ihm kündigt. Wir haben sicherlich 1 1/2 Stunden darüber diskutiert ohne eine zufriedenstellende Antwort darauf zu finden. Schwierig war vor allem die Frage: Wie sag ich es ohne das Wort “Kündigung” auszusprechen?
Vielleicht habt ihr ja eine Antwort!?!
Sippy Downs, Australien
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G´day mates :)!
Ich bin jetzt seit ca. 2 Wochen hier in Sippy Downs an der University of the Sunshine Coast. Ich wohne in einer 4-er WG in einem wirklich sehr schönen Studentenwohnheim (mit Swimmingpool, Poolhaus, Fernseher+ DVD Player in den Wohnzimmern!) und brauche zu meiner Praktikumsstelle, die sich auf dem Unicampus befindet, nur 5 Minuten zu Fuß….sehr angenehm! In meiner WG kann ich täglich meine interkulturellen Kompetenzen testen, da ich mit einer Australierin, einem Amerikaner und einer anderen Deutschen zusammenwohne. Auch sonst ist der Campus recht international, es gibt viele asiatische, amerikanische, kanadische und deutsche Studenten. Einmal in der Woche (donnerstags) gibt es hier so eine Art kostenlosen Bus shuttle service, der alle Studenten nach Mooloolaba und Maroochydore bringt. Das sind die umliegenden Orte, die genau an der Küste, der Sunshine Coast, liegen und wo es viele Bars, Kneipen und Diskotheken gibt. Jeden Donnerstag findet man also fast alle Studenten der USC in den Bars dieser Städte - ich werde diesen Service natürlich demnächst auch mal antesten und euch dann berichten, wie es so war ;).
Die Uni selbst ist relativ neu - ich glaube, es gibt sie erst seit ungefähr 15 Jahren. Die Unigebäude sind alle sehr modern gestaltet und haben hier mehrere Architekturpreise gewonnen. Das Gelände befindet sich in einer Art Naturschutzgebiet und ist von einem kleinen See und Grasland umgeben. Das Highlight des Campus sind aber sicherlich die ca. 20 Känguruhs, die mit auf dem Gelände leben. Wenn man also morgens den kleinen Naturpfad vom Wohnheim zur Uni geht oder auf dem Sportplatz laufen geht oder auch einfach nur von einem Seminar zum nächsten über den Campus schlendert, kann es mit ziemlicher Sicherheit passieren, dass einem so ein süsses Beuteltier über den Weg hüpft. Man sollte sie aber auf keinen Fall streicheln oder füttern, da sie Wildtiere sind und nicht zahm! Ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, so etwas zu sehen. Auch sonst ist der Campus und die Umgebung hier sehr exotisch anzusehen, da es hier viele Palmen und bunt gefiederte Vögel gibt, die es zumindest in Deutschland garantiert so nicht in freier Wildbahn zu sehen gibt!
Soviel zum Campusleben aus Down Under ![]()
Madrid
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Ich bin am Mittwoch sehr spät in Madrid angekommen und als ich am Donnerstagmorgen von lauten Stimmen, Lachen und Geschirr klappern geweckt wurde, wusste ich sofort ohne einen Moment der Orientierungslosigkeit: Ich bin in Spanien.
Bald wurde mir klar, dass der Lärm nicht von meinen Mitbewohnern verursacht wurde, sondern aus anderen Wohnungen durch mein (wegen fast unerträglicher Hitze geöffnetes) Fenster drang. Ich wohne in einem dieser typischen Häuser mit fünf Etagen und fünf Wohnungen auf jeder Etage. Die Wohnungen sind um einen Innenhof angeordnet und man könnte sagen, dass ich nicht nur zwei Mitbewohner haben, sondern ungefähr 70. Man kriegt einfach alles mit was in diesem Haus passiert. Jeder Streit, jede Unterhaltung hallt durch den Innenhof. Verschiedene Musikrichtungen und Fernsehsendungen vermischen sich zu einem Wirr-Warr, das hin und wieder nur durch lautes Lachen übertönt wird. Dieser ständige Lärmpegel scheint aber auch niemanden zu stören, auch nicht, wenn er bis tief in die Nacht anhält. Dank Hitze und Lärm ist also an viel Schlaf nicht zu denken. Dafür wird es während der Siesta dann doch plötzlich ganz ungewohnt still und gestern hab ich dann tatsächlich auch die Roll-Läden runtergelassen und zwei Stunden geschlafen, obwohl ich normal nie Mittagsschlaf mache…Das mit dem Akklimatisieren geht also schnell!
